Interesse der Zentralbank gestiegen: Tonnenweise Gold gekauft
Der World Gold Council hat seinen Bericht zu den „Globalen Goldtrends“ veröffentlicht. Dem Bericht zufolge stiegen die Goldkäufe der Zentralbanken, während die Nutzung von Gold als Anlageinstrument in der Türkei um 12 Prozent zurückging.
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Der World Gold Council hat seinen Bericht zu den „Globalen Goldtrends“ veröffentlicht. Dem Bericht zufolge trieben starke Käufe durch Zentralbanken und Privatanleger aus Asien die Goldnachfrage im ersten Quartal auf den höchsten Stand seit 2016.
Die weltweite Goldnachfrage stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2023 um 3 Prozent auf 1238,3 Tonnen. Die Nachfrage nach Schmuck sank im ersten Quartal um 2 Prozent auf etwa 479 Tonnen.
Während der Kauf von Gold zu Anlagezwecken (Münzen und Barren) im Zeitraum Januar bis März zunahm, stiegen die Goldkäufe zu Anlagezwecken (ohne außerbörsliche Märkte) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 312 Tonnen.
IN DER TÜRKEI WIRD ES NICHT MEHR NACHGEFRAGT
Laut dem Bericht des World Gold Council stiegen die Goldkäufe der Zentralbanken im ersten Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023 um 1 Prozent auf 290 Tonnen. Dies markiert den stärksten Jahresauftakt bei den Goldkäufen der Zentralbanken überhaupt.
Andererseits ging die Nachfrage nach Gold zu Anlagezwecken (Münzen und Barren) in der Türkei im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf etwa 44 Tonnen zurück.
Die Nachfrage des Landes nach Goldschmuck stieg im ersten Quartal hingegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 11 Tonnen. Dies wurde als das stärkste erste Quartal bei der Schmucknachfrage im Land seit 2015 verzeichnet.
Dem Bericht zufolge hat die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) im ersten Quartal weitere 30 Tonnen gekauft und damit ihre Goldreserven auf 570 Tonnen erhöht.
Unterdessen stieg der Unzenpreis für Gold laut der London Bullion Market Association (LBMA) im ersten Quartal aufgrund des schnellen Anstiegs auf durchschnittlich 2.070 Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wurde ein Anstieg des Goldpreises pro Unze um 10 Prozent verzeichnet.