Irakische Behörden bestätigen Bayraktar nicht: Keine offizielle Mitteilung aus der Türkei

Beamte des irakischen Ölministeriums, die die Ankündigung von Energieminister Bayraktar zur Wiedereröffnung der Ölpipeline innerhalb einer Woche bewerteten, erklärten, dass sie keine offizielle Mitteilung zu diesem Thema erhalten hätten.

Reuters

Zwei hochrangige irakische Ölbeamte erklärten, dass der Irak keine offizielle Mitteilung aus der Türkei darüber erhalten habe, ob die Pipeline, die für den Ölexport aus der Region Kurdistan im Irak (IKRG) und Kirkuk genutzt wird, bereit für die Wiederaufnahme des Betriebs sei.

'WIR MÜSSEN OFFIZIELL INFORMIERT WERDEN'

Nach der Ankündigung von Energieminister Alparslan Bayraktar am Montag, dass die Rohölpipeline bereit sei, sagte ein hochrangiger Beamter des irakischen Ölministeriums, der anonym bleiben wollte: "Wir als Ölministerium müssen von der türkischen Seite offiziell über die neuesten Entwicklungen bezüglich des Zustands der Pipeline informiert werden."

'WIR HABEN ES NUR IN DEN MEDIEN GEHÖRT'

Während der Beamte des Ministeriums erklärte, man habe die Ankündigung von Bayraktar 'nur in den Medien gehört', fügte ein zweiter Energieberater hinzu, dass der Irak auch auf Gespräche über 'schwebende finanzielle und technische Fragen' warte.

Energieminister Alparslan Bayraktar hatte am Montag, dem 2. Oktober, in einer Erklärung mitgeteilt, dass sie die Irak-Türkei-Ölpipeline, die durch die Erdbeben mit Zentrum in Maraş am 6. Februar beschädigt wurde, innerhalb dieser Woche wieder in Betrieb nehmen würden.