Ist die Türkei Ziel von Trumps Drohungen mit zusätzlichen Zöllen? Mehmet Şimşek antwortet: 'Wir haben bereits einen hohen Zollstandard'

Während man sich fragt, ob US-Präsident Donald Trump, der seine zweite Amtszeit mit Drohungen über zusätzliche Zölle begonnen hat, Sanktionen gegen die Türkei verhängen wird, äußerte sich Finanzminister Mehmet Şimşek zu dem Thema. Trump hatte während seiner ersten Amtszeit Zölle auf türkischen Stahl erhoben.

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Der Präsident der Vereinigten Staaten (USA), Donald Trump, droht mit der Einführung zusätzlicher Zölle gegen viele Länder, insbesondere Kanada, Mexiko, China und die Europäische Union, mit dem Anspruch, die globale Handelspolitik neu zu gestalten.

Trump hatte während seiner ersten Amtszeit zusätzliche Zölle auf türkischen Stahl eingeführt. Ob in seiner zweiten Amtszeit eine ähnliche Steuer gegen die Türkei angewendet wird, ist jedoch noch nicht geklärt.

Der Finanzminister Mehmet Şimşek, der auf dem Bloomberg-Gipfel sprach, erklärte, dass sie nicht erwarten, dass die Türkei im Rahmen dieser Zölle ins Visier genommen wird.

"WIR HABEN BEREITS EINEN HOHEN ZOLLSTANDARD"

Şimşek äußerte sich wie folgt: "Wir haben bereits einen hohen Zollstandard. Deshalb glauben wir nicht, dass wir das Ziel der US-Zölle sein werden."

Şimşek, der auf dem Gipfel Erklärungen zur wirtschaftlichen Agenda abgab, betonte, dass der Kampf gegen die Inflation ihre wichtigste Priorität sei und sagte: "Ich verstehe die Zweifel am Markt, aber die Inflation wird sinken. Wir haben derzeit strukturell keine großen Probleme mit den Bewegungen der Lira. Wir müssen bei Verbraucherkrediten selektiver sein, und das sind wir auch."

Darüber hinaus erklärte Şimşek, dass die türkische Wirtschaft von den Wachstumstrends in Europa beeinflusst werde, und drückte die Hoffnung aus, dass die strukturellen Probleme auf dem Kontinent gelöst werden.