IWF genehmigt Quotenerhöhung
Das Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat eine Erhöhung der Quoten der Mitgliedsländer um 50 Prozent genehmigt.
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In einer Erklärung des IWF wurde mitgeteilt, dass der Rat am 15. Dezember die 16. Allgemeine Quotenüberprüfung abgeschlossen habe.
In der Erklärung wurde festgehalten, dass die Erhöhung der Quoten der Mitgliedsländer um 50 Prozent genehmigt wurde, wodurch die Gesamtquoten auf 960 Milliarden Dollar steigen werden.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die Gouverneure, die etwa 93 Prozent der gesamten Stimmrechte des Fonds repräsentieren, für die vom IWF-Exekutivdirektorium vorgeschlagene Quotenerhöhung von 50 Prozent gestimmt haben. Die Quotenerhöhung werde nach der Zustimmung der Mitgliedsländer zu ihren jeweiligen Quotenänderungen ab dem 15. November 2024 in Kraft treten.
Die IWF-Chefin Kristalina Georgieva, deren Ansichten in der Erklärung zitiert wurden, erklärte, dass die Quotenerhöhung die Abhängigkeit des Fonds von geliehenen Mitteln verringern, die primäre Rolle der Quoten bei der Kreditvergabekapazität wiederherstellen und die Rolle des IWF im Zentrum des globalen Finanzsicherheitsnetzes stärken werde.
Georgieva betonte zudem, dass dies auch die Kapazität des IWF stärken werde, zur Wahrung der globalen Finanzstabilität beizutragen und auf die potenziellen Bedürfnisse der Mitglieder in einer unsicheren und schockanfälligen Welt zu reagieren.
Die Quoten bilden die Grundpfeiler der finanziellen und administrativen Struktur des IWF. Die Quote eines Mitgliedslandes spiegelt im Allgemeinen die relative Position dieses Landes in der Weltwirtschaft wider. Die Quoten werden in Sonderziehungsrechten (SZR) ausgedrückt, der Rechnungseinheit des IWF. Der IWF überprüft die Quoten mindestens alle 5 Jahre.