IWF: Es gibt keinen Grund für Japan, in den Devisenmarkt einzugreifen
Sanjaya Panth, stellvertretender Direktor der Asien-Pazifik-Abteilung des IWF, erklärte, dass die jüngsten Rückgänge des japanischen Yen auf fundamentale Ursachen zurückzuführen seien.
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Sanjaya Panth, stellvertretender Direktor der Asien-Pazifik-Abteilung des IWF, erklärte, dass die jüngsten Rückgänge des japanischen Yen auf fundamentale Ursachen zurückzuführen seien und es keine Faktoren gebe, die ein Eingreifen der Behörden in den Devisenmarkt rechtfertigen würden.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) teilte mit, er sehe keine Faktoren, die Japan zu einem Eingreifen in den Devisenmarkt zur Stützung des Yen zwingen würden.
Sanjaya Panth, stellvertretender Direktor der Asien-Pazifik-Abteilung des IWF, sagte am Samstag gegenüber Journalisten am Rande der Jahrestagung von IWF und Weltbank im marokkanischen Marrakesch: „Unsere Einschätzung zum Yen ist, dass der Wechselkurs weitgehend von fundamentalen Indikatoren bestimmt wird. Solange die Zinsunterschiede bestehen bleiben, wird der Yen weiterhin unter Druck stehen.“
Panth fügte hinzu, dass der IWF die grundlegenden Kriterien für eine Notwendigkeit von Interventionen – wie Marktfunktionsstörungen, Risiken für die Finanzstabilität oder eine Entankerung der Inflationserwartungen – nicht sehe.
Panth ergänzte zudem, dass es für die kurzfristigen Inflationsaussichten Japans eher Aufwärts- als Abwärtsrisiken gebe, da die Wirtschaft nahe ihrer Kapazitätsgrenze arbeite und die Preissteigerungen zunehmend durch eine starke Nachfrage getrieben würden.