IWF: Krypto stellt ein Risiko für die Finanzstabilität dar

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, erklärte, dass Krypto-Assets ein Risiko für die Finanzstabilität darstellen, und forderte die Einführung von Regulierungen.

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IWF-Chefin Kristalina Georgieva wies auf einer Konferenz zu digitalen Währungen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul darauf hin, dass Krypto-Assets risikoreiche Vermögenswerte seien.

Georgieva erinnerte daran, dass nach der Verurteilung des Gründers der führenden Krypto-Börse FTX wegen Betrugs auch der Gründer der weltweit größten Krypto-Börse Binance die Vorwürfe der Geldwäsche eingeräumt habe, und stellte fest, dass die Krypto-Industrie in den letzten 15 Jahren keinen glänzenden Ruf erworben habe.

Georgieva betonte, dass die Auswirkungen einer weiten Verbreitung von Krypto-Assets berücksichtigt werden müssten, und bewertete die Situation wie folgt: "Die Herausforderung besteht darin, dass eine hohe Akzeptanz von Krypto-Assets die makrofinanzielle Stabilität schwächen könnte."

Georgieva äußerte sich wie folgt: "Unser Ziel ist es, ein effizienteres, interoperables und zugängliches Finanzsystem zu schaffen, indem wir Regeln aufstellen und einige der Technologien nutzen sowie Infrastrukturen bereitstellen, um die Risiken von Krypto zu vermeiden."

Georgieva wies darauf hin, dass es nicht das Ziel der Regeln sei, den aktuellen Zustand in die Welt vor der Krypto-Ära zurückzuversetzen oder Innovationen zu behindern, und merkte an, dass gute Regeln Innovationen fördern und lenken könnten.