Januar-Inflation in Istanbul bekannt gegeben

Basierend auf den Daten der Handelskammer Istanbul (İTO) mit Basisjahr 1995 wurde der Lebenshaltungskostenindex für Lohnempfänger in Istanbul für Januar 2024 ermittelt. Den Daten zufolge stiegen die Einzelhandelspreise in Istanbul im Januar 2024 im Vergleich zum Vormonat um 6,72 Prozent und auf Jahresbasis um 76,17 Prozent. Der Großhandelspreisindex stieg um 4,69 Prozent. Dieser Wert wurde als Höchststand der letzten 11 Monate verzeichnet.

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Basierend auf den Daten der Handelskammer Istanbul (İTO) mit Basisjahr 1995 stieg der Lebenshaltungskostenindex für Lohnempfänger in Istanbul, der als Indikator für die Preisbewegungen im Einzelhandel dient, im Januar 2024 im Vergleich zum Vormonat um 6,72 Prozent, während der Großhandelspreisindex, der die Preisbewegungen im Großhandel widerspiegelt, um 4,69 Prozent zunahm.

Die Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat, die die Preisveränderungen im Januar 2024 gegenüber Januar 2023 aufzeigt, belief sich im Lebenshaltungskostenindex für Lohnempfänger der Handelskammer Istanbul (İTO) mit Basisjahr 1995 auf 76,17 Prozent und im Großhandelspreisindex auf 61,48 Prozent.

7,58 PROZENT ANSTIEG BEI WOHNUNGSKOSTEN

Im Januar 2024 wurden bei den Einzelhandelspreisen im Vergleich zum Vormonat folgende Veränderungen beobachtet: Ein Anstieg von 25 Prozent bei Gesundheit und Körperpflege, 20,67 Prozent bei Verkehr und Kommunikation, 8,94 Prozent bei sonstigen Ausgaben, 7,58 Prozent bei Wohnungskosten, 5,51 Prozent bei Lebensmitteln, 4,49 Prozent bei Haushaltswaren sowie 2,81 Prozent bei Kultur, Bildung und Unterhaltung; bei der Bekleidungsgruppe wurde ein Rückgang von 3,87 Prozent verzeichnet.

Im Januar 2024 wurden bei den Großhandelspreisen im Vergleich zum Vormonat folgende Veränderungen beobachtet: Ein Anstieg von 13,22 Prozent in der Gruppe Baumaterialien, 11,16 Prozent in der Gruppe Chemische Produkte, 6,97 Prozent in der Gruppe Lebensmittel, 4,12 Prozent in der Gruppe Brennstoffe und Energie sowie 1,90 Prozent in der Gruppe Unverarbeitete Rohstoffe; in der Gruppe Metalle wurde ein Rückgang von -4,52 Prozent verzeichnet. In der Gruppe Textilien wurde keine Preisveränderung beobachtet.