Japan will bei der Erreichung eines „dekarbonisierten Asiens“ eine Vorreiterrolle einnehmen

Der japanische Premierminister Fumio Kishida erklärte, dass sein Land anstrebe, die Bemühungen zur Erreichung eines „dekarbonisierten Asiens“ anzuführen.

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Auf dem in Tokio unter japanischem Vorsitz abgehaltenen Gipfel der „Asia Zero Emission Community“ (AZEC) wurden Projekte zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen im Rahmen der Region des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) erörtert.

Premierminister Kishida ging in seiner Rede auf dem Gipfel auf die zukunftsorientierten Bemühungen seines Landes ein.

„Das Null-Kohlenstoff-Ziel ist eine gemeinsame Herausforderung“, sagte Kishida und teilte die Einschätzung, dass für die Dekarbonisierung Asiens eine Finanzierung in Höhe von 4 Billiarden Yen (28 Billionen Dollar) erforderlich sei.

Kishida erklärte, dass sein Land die Bemühungen zur Schaffung eines „Dekarbonisierungsmarktes“, der Investitionen auf den Kontinent ziehen könne, sowie zur „Erreichung des Ziels eines dekarbonisierten Asiens“ anführen werde.

Wirtschaftswachstum und Energiesicherheit

Laut der im Anschluss veröffentlichten gemeinsamen Erklärung einigte man sich auf dem Gipfel darauf, „das Ziel der Dekarbonisierung durch vielfältige und praktische Wege, die den Bedingungen jedes Landes entsprechen, weiter zu verfolgen“.

Die teilnehmenden Länder bekräftigten auf dem Gipfel ihre Zusammenarbeit zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen, zur Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums und zur Gewährleistung der Energiesicherheit.

Zu dem Gipfel, an dem neben Australien auch die ASEAN-Mitglieder Vietnam, Thailand, Singapur, die Philippinen, Malaysia, Laos, Indonesien, Kambodscha und Brunei teilnahmen, wurde Myanmar, das sich trotz seiner ASEAN-Mitgliedschaft seit Februar 2021 unter einem Militärregime befindet, nicht eingeladen.

Der 1967 in Bangkok gegründete ASEAN-Verband, der Vietnam, Thailand, Singapur, die Philippinen, Myanmar, Malaysia, Laos, Indonesien, Kambodscha und Brunei vereint, zielt auf zwischenstaatliche Zusammenarbeit und Wirtschaftsdiplomatie ab.