Beeindruckende Gold-Prognose von JPMorgan: Historische Höchststände in Sicht
Der globale Finanzriese JPMorgan hat die Prognose veröffentlicht, dass der Goldpreis pro Unze in den kommenden Jahren auf über 8.000 Dollar steigen könnte. Diese Vorhersage, die in einer Zeit aufeinanderfolgender Rekorde am Markt aufkommt, hat die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen.
12punto
Die rasante Aufwärtsdynamik der Goldpreise scheint nicht zu stoppen. Zu Beginn des Jahres 2026, als Gold noch bei 4.341 Dollar pro Unze gehandelt wurde, verzeichnete es innerhalb kurzer Zeit einen Anstieg auf 5.302 Dollar, was einem Zuwachs von 22 Prozent entspricht. Mit diesem Anstieg überschritt Gold zum ersten Mal in seiner Geschichte die Schwelle von 5.000 Dollar.
In einer neuen Einschätzung vom Donnerstag prognostizierte Nikolaos Panigirtzoglou, leitender Marktstratege bei JPMorgan, dass Gold innerhalb weniger Jahre in den Bereich zwischen 8.000 und 8.500 Dollar steigen könnte. Panigirtzoglou führt diese Erwartung vor allem auf die veränderte Haltung von Privatanlegern am Markt zurück.
Experten zufolge haben sich Privatanleger angesichts der jüngsten Schwankungen an den US-Börsen von klassischen Anleihen und festverzinslichen Anlagen abgewandt und verstärkt Gold zugewandt. Mit den Wertverlusten sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen im Jahr 2022 kam es zu einem grundlegenden Wandel in der Struktur von Portfolios. Vertreter von JPMorgan wiesen darauf hin, dass infolgedessen die Gültigkeit traditioneller 60/40-Portfoliozusammensetzungen abgenommen habe.
Es wird darauf hingewiesen, dass nach den aggressiven Zinsschritten der US-Notenbank (Fed) das Interesse an Anleihen geschwächt ist, während Gold seine Eigenschaft als Absicherung und sicherer Hafen für Anleger gefestigt hat. JPMorgan betont, dass Gold zu einem neuen Zentrum in den Risikoaversionsstrategien der Anleger geworden ist.