„Kehrtwende“ bei Anleihen von zwei milliardenschweren Investoren

Laut den berühmten Investoren Bill Ackman und Bill Gross, die in den letzten Jahren für ihre pessimistischen Prognosen zum Anleihemarkt bekannt waren, sind die Anleiherenditen zu stark gestiegen.

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Der Gründer von Pershing Square Capital Management, Bill Ackman, gab in einem Beitrag in den sozialen Medien bekannt, dass er seine Position gegen US-Staatsanleihen angesichts der zunehmenden globalen Risiken aufgegeben habe.

In seinem Beitrag auf Twitter erklärte Ackman: „Bei den aktuellen langfristigen Zinsen gibt es zu viele Risiken auf der Welt, um bei Anleihen short zu bleiben. Die Wirtschaft verlangsamt sich stärker, als die jüngsten Daten vermuten lassen.“

Der Pimco-Gründer Bill Gross wiederum äußerte, dass er aufgrund der Erwartung einer Rezession zum Jahresende kurzfristige SOFR-Futures gekauft habe. Unter Verweis auf die jüngste Zinskommunikation der Fed schrieb Gross: „Das Narrativ von ‚länger und höher‘ gehört der Vergangenheit an.“

Der Positionswechsel der beiden berühmten Investoren erfolgte, nachdem die Renditen neue Höchststände erreicht hatten und anschließend stark gefallen waren.

Am Montag fiel die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen um 21 Basispunkte, nachdem sie zuvor mit 5,18 Prozent einen Höchststand erreicht hatte. Die Rendite 10-jähriger Anleihen verzeichnete einen Rückgang um 19 Basispunkte, nachdem sie am Montag erstmals seit 16 Jahren die Marke von 5 Prozent überschritten hatte.

Der Bloomberg Global Aggregate Bond Index verzeichnete in diesem Jahr einen Verlust von 4,8 Prozent; derselbe Index war 2022 um 17 Prozent gefallen. Diese Daten zeigen, dass Anleihe-Pessimisten wie Ackman von der Verkaufswelle bei Anleihen in den letzten Jahren profitiert haben.