Keine Ruhe im Streit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC

Der Konflikt zwischen Ripple und der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) beruhigt sich nicht. Nachdem CEO Brad Garlinghouse scharfe Worte an SEC-Chef Gary Gensler gerichtet hatte, sorgt nun ein Dokument für Aufsehen, das der Chefjurist von Ripple, Stuart Alderoty, veröffentlicht hat.

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Anlässlich des dritten Jahrestages des Rechtsstreits enthüllte Alderoty den Inhalt eines Vergleichsangebots, das die SEC dem Unternehmen vor Einreichung der Klage unterbreitet hatte. Demnach forderte die SEC im Jahr 2020 von Ripple, öffentlich anzuerkennen, dass die Kryptowährung XRP ein Wertpapier sei, und bot im Gegenzug eine kurze Frist für die Einhaltung der Krypto-Compliance an.

Das Unternehmen Ripple wies die Forderung der SEC jedoch zurück und argumentierte, dass XRP kein Wertpapier sei. Zudem warf man der SEC vor, keinen klaren regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen geschaffen zu haben.

Alderoty betonte erneut, dass die SEC keine klaren Regeln bereitstelle, und erklärte, dass Gensler durch seine grundlose und hartnäckige Haltung die Nichteinhaltung der Vorschriften selbst provoziert habe.

Im Rechtsstreit zwischen der SEC und Ripple hatte Richterin Analisa Torres in einem summarischen Urteil vom Juli 2023 entschieden, dass XRP bei Transaktionen mit Privatanlegern kein Wertpapier darstellt.

Im Oktober wurden zudem die Vorwürfe der SEC gegen Garlinghouse und Larsen fallengelassen.