KESK: Durch virtuelle Inflationszahlen werden wir von Tag zu Tag ärmer
Die Konföderation der Gewerkschaften der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (KESK) erklärte, dass Staatsbedienstete und Rentner durch virtuelle Inflationszahlen von Tag zu Tag ärmer werden.
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Die Konföderation der Gewerkschaften der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (KESK) hat nach der Bekanntgabe der Inflationsrate Stellungnahmen für Staatsbedienstete und Rentner abgegeben. Die KESK erklärte: "Ein Leben unter Elendsbedingungen wird aufgezwungen."
Die diesbezügliche Erklärung der KESK lautet wie folgt:
Durch das TÜİK, das trotz der Manipulation am Warenkorb die Inflationsrate für Dezember mit 2,93 % bekannt gab, hat die Regierung die tatsächlichen Inflationszahlen um mindestens 25 % nach unten gedrückt und uns erneut ein Leben unter Elendsbedingungen aufgezwungen.
Auf dieser Grundlage unterstreichen wir, dass die geplante Gesamterhöhung der Bezüge für Staatsbedienstete und Rentner um 46,57 % nur einen Teil der durch die Inflation geschmälerten Löhne ausgleicht. Wir teilen der Öffentlichkeit mit, dass die Armutsgrenze in einem Land, in dem allein die Dezember-Inflation – wie von der ENAG bekannt gegeben – bei 4,12 % lag, über 50.000 TL liegt. Wir erklären erneut, dass die Kraft, die die arbeiterfeindliche Politik der Regierung, welche die Rechte der Arbeit an Rente und Kapital verschleudert, ändern wird, bei den Staatsbediensteten, Rentnern, Arbeitern und dem armen Volk liegt.