Kommentar von Ökonomin İris Cibre zu İmamoğlu: 'Die umgesetzte Wirtschaftspolitik ist hinfällig'

Nach der Ingewahrsamnahme des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, sind die Märkte in Bewegung geraten. Die Ökonomin İris Cibre äußerte sich zur wirtschaftlichen Lage und kommentierte: 'Die umgesetzte Wirtschaftspolitik ist hinfällig'.

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Die Ökonomin İris Cibre hat nach der Ingewahrsamnahme des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, eine Einschätzung zur türkischen Wirtschaft abgegeben.

In einem Beitrag auf ihrem Social-Media-Konto argumentierte Cibre, dass die nach den Wahlen umgesetzte Wirtschaftspolitik ihre Gültigkeit verloren habe.

Cibre erklärte, dass das Wirtschaftsprogramm, das auf dem Ansatz „Wir werden ausländischen und inländischen Investoren Vertrauen geben, den Wechselkurs stabilisieren und die Inflation durch hohe Zinsen zügeln“ basierte, nun hinfällig sei, und betonte, dass die türkische Lira wieder in eine Phase der Volatilität zurückgekehrt sei.

Cibre behauptete, dass die Schritte der Zentralbank zur Kontrolle des Wechselkursniveaus wirkungslos bleiben würden, und äußerte: „Selbst wenn die Zentralbank den Kurs heute bei 36 schließen würde, wäre das vergeblich. Es ist offensichtlich, dass die inländische Nachfrage heute gestiegen ist.“

Die Ökonomin wies darauf hin, dass die aktuellen Entwicklungen insbesondere für die Bürger sowie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schwerwiegende Folgen hätten, und erklärte, dass diese Teile der Gesellschaft die größte Last des Wirtschaftsprogramms tragen würden.