Kommissionsgebühren bei Kreditkartenzahlungen belasten Bürger: Warnung vor Zusatzkosten
Die bei der Kreditkartenzahlung für Fahrzeuguntersuchungen erhobenen Kommissionsgebühren haben zu Unmut bei den Bürgern geführt.
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Der Prozess der Fahrzeuguntersuchung, der in der Türkei jedes Jahr Millionen von Fahrzeughaltern betrifft, ist diesmal aufgrund von Kreditkartenkommissionen erneut in den Fokus gerückt. Bendevi Palandöken, Vorsitzender des türkischen Handwerks- und Gewerbeverbandes (TESK), äußerte sich kritisch zu dieser Praxis und wies darauf hin, dass von Bürgern, die ihre Fahrzeuguntersuchung per Kreditkarte bezahlen, eine zusätzliche Gebühr zwischen 150 und 200 Lira erhoben wird.
In Palandökens schriftlicher Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass bei Zahlungen mit Kreditkarte Differenzbeträge von bis zu 200 TL von den Bürgern abgezogen werden. Palandöken merkte an, dass diese Differenz aufgrund der hohen Provisionssätze der Banken auf die Verbraucher abgewälzt werde, und erklärte, dass dies nicht mit einem fairen Handelsverständnis vereinbar sei.
Der TESK-Vorsitzende erinnerte daran, dass es in der Türkei fast 32 Millionen Fahrzeuge gibt, von denen mehr als 10 Millionen den Status von Nutzfahrzeugen haben. Palandöken betonte, dass Fahrzeuge wie Taxis, Busse und Lastwagen nach dem ersten Jahr jährlich untersucht werden müssen, die Untersuchungsgebühren jedes Jahr steigen und bei einer Verzögerung eine Strafe von 5 Prozent erhoben wird.
Palandöken erklärte, dass der bei der Terminvereinbarung für die Untersuchung anfallende Provisionsbetrag bei einer Kreditkartenzahlung nicht im Voraus angegeben werde und der Bürger diese Information erst während des Bezahlvorgangs erhalte. Er argumentierte, dass dieser Umstand dem Transparenzgebot widerspreche und sagte: „Wenn man beim Bäcker Brot oder beim Elektronikhändler einen Kühlschrank kauft, zahlt man keine Provision. Wenn die Kreditkarte wegfällt, gerät das Geschäftsleben ins Stocken. Diese Praxis muss sofort beendet werden.“
"UNRECHTZEITIGE GEBÜHREN MÜSSEN ERSTATTET WERDEN"
In seiner schriftlichen Erklärung wies der TESK-Vorsitzende auf die Bedeutung des Schutzes der Verbraucherrechte hin und forderte die Rückerstattung der Provisionsdifferenzen. Zudem erklärte er, dass die zuständigen Behörden ihre Kontrollen gegen solche Praktiken verstärken müssten.
Die Aufhebung der bei der Fahrzeuguntersuchung erhobenen Zusatzgebühren und die Schaffung eines transparenteren Zahlungsprozesses gehören zu den grundlegendsten Erwartungen der Öffentlichkeit.