Kommissionskrise beim Goldkauf mit Kreditkarte: Händler und Kunden im Konflikt
Die hohen Provisionen, die Banken bei Goldkäufen mit Kreditkarten erheben, führen zu Streitigkeiten zwischen Juwelieren und Kunden.
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Bürger, die Gold mit ihrer Kreditkarte kaufen möchten, sehen sich mit Provisionsgebühren der Banken konfrontiert, die zwischen 3 und 4 Prozent liegen. Dies hat zu erheblichen Spannungen zwischen Juwelieren und Kunden geführt.
Wie Star berichtet, argumentieren die Juweliere, dass die Provisionsgebühr an den Kunden weitergegeben werden müsse, während die Käufer diese zusätzlichen Kosten nicht akzeptieren und Einspruch erheben.
Nach aktuellen Preisen liegt der Preis für eine Viertel-Goldmünze bei 7.250 Lira, für eine halbe Goldmünze bei 14.500 Lira und für eine ganze Goldmünze bei 29.000 Lira. Bei Käufen mit Kreditkarte steigen diese Preise jedoch. So erhöht sich beispielsweise der Preis für eine Viertel-Goldmünze bei Kartenzahlung auf etwa 7.500 Lira.
Während bei Barzahlungen für Gold keine solchen Zusatzgebühren anfallen, steigt der vom Kunden zu zahlende Betrag bei Transaktionen mit Kreditkarte aufgrund der Bankprovision.
Der Vorsitzende des türkischen Handwerks- und Gewerbeverbandes (TESK), Bendevi Palandöken, wies auf die Benachteiligung der Händler hin und erklärte: "Der Bankenverband und die betroffenen Banken müssen in dieser Angelegenheit eine Einigung erzielen. Wenn Höchst- und Mindestsätze festgelegt werden, wird die Benachteiligung der Bürger beseitigt." Palandöken betonte, dass die Bankprovisionen nicht von den Händlern getragen werden könnten und dass eine gemeinsame Entscheidung zwischen den Parteien zur Lösung des Problems unerlässlich sei.