Kraftstoff-Riese am Rande des Bankrotts

Euroil, das landesweit rund 100 Tankstellen in der Türkei betreibt, hat aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ein Konkordatsverfahren beantragt. Das 3. Handelsgericht Istanbul-Anatolien hat ein Kommissarsgremium ernannt, um die finanzielle Lage des Unternehmens zu bewerten.

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Euroil, das in verschiedenen Provinzen der Türkei tätig ist, steht aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten kurz vor dem Bankrott und hat ein Konkordatsverfahren eingeleitet. Das Unternehmen betreibt landesweit den Vertrieb über seine Lageranlagen in Mersin, Gaziantep und Kırıkkale.

GERICHT HAT KOMMISSARSGREMIUM EINGESETZT

Während viele Unternehmen unter den Auswirkungen der hohen Inflation von der Schließung bedroht sind, hat auch Euroil aufgrund lang anhaltender finanzieller Probleme ein Konkordat beantragt. Das 3. Handelsgericht Istanbul-Anatolien gewährte dem Unternehmen eine vorläufige Frist von drei Monaten und bestellte ein Kommissarsgremium, bestehend aus dem Finanzberater Yasin Doğan, dem Wirtschaftsprüfer Ahmet Özmaden und dem auf Insolvenzrecht spezialisierten Juristen İbrahim Aşık, um die Finanzberichte zu prüfen.

DIE EINSTIGE GRÖSSE VON EUROIL

Euroil, einst eines der größten Kraftstoffvertriebsunternehmen der Türkei, nahm im Jahr 2010 mit 303 Tankstellen eine bedeutende Stellung in der Branche ein. Aufgrund der sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der restriktiven Geldpolitik der letzten Jahre befand sich das Unternehmen jedoch in einem Schrumpfungsprozess.