Krise in der Straße von Hormus erhöht globales Risiko

Vier führende Wirtschafts- und Energieorganisationen haben angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten zu dringenden Maßnahmen gegen die möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft aufgerufen.

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Die weltweit einflussreiche Internationale Energieagentur, der Internationale Währungsfonds, die Weltbankgruppe und die Welthandelsorganisation haben am Donnerstag aufgrund der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und der außergewöhnlichen Lage in der Straße von Hormus eine gemeinsame Bewertungssitzung abgehalten. Die Leiter der Institutionen betonten in einer Erklärung nach dem Treffen, dass insbesondere die Blockaden auf den Energietransportrouten eine wachsende Bedrohung darstellen.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass aufgrund der anhaltenden Blockade in der Straße von Hormus viele Erdöllieferungen unterbrochen seien. Dies könne in einer Zeit, in der die Ölnachfrage mit dem nahenden Sommer auf der Nordhalbkugel ihren Höhepunkt erreiche, zu einem raschen Abbau der Lagerbestände führen. Die Verantwortlichen äußerten ihre Übereinstimmung dahingehend, dass solche Versorgungsengpässe nicht nur die Treibstoffsicherheit, sondern auch die Finanzmärkte und die wirtschaftliche Stabilität der Welt gefährden würden.

Zusätzlich wurde unterstrichen, dass bei einer kurzfristigen Nichtlösung der aktuellen Transportprobleme die Schwankungen bei den Kraftstoffpreisen zunehmen und die bestehende Anfälligkeit der Lieferketten sich weiter verschärfen könnte.

Die globalen Institutionen betonten, dass die internationale Zusammenarbeit angesichts der Krise in der kommenden Zeit weiter gestärkt werden müsse. In diesem Rahmen wurde berichtet, dass Optionen zur Entwicklung und Umsetzung multilateraler und bilateraler Unterstützungsmechanismen geprüft würden.

Am Ende der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die Entwicklungen genau beobachtet würden und bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen schnell umgesetzt werden könnten. Die globalen Märkte wurden unterdessen vor dem weiteren Verlauf der Entwicklungen in der Region gewarnt.