Kritik von Vedat Işıkhan an Gewerkschaften zum Mindestlohn

Arbeits- und Sozialminister Vedat Işıkhan erklärte, dass die Gewerkschaften im Prozess der Mindestlohnfestlegung keine ausreichend konkreten Vorschläge unterbreitet hätten.

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Arbeits- und Sozialminister Vedat Işıkhan äußerte in Mardin gegenüber Journalisten Kritik an der Rolle der Gewerkschaften bei der Festlegung des Mindestlohns. Işıkhan betonte, dass der Mindestlohn nicht von der Regierung, sondern von der Mindestlohn-Festlegungskommission bestimmt werde.

Işıkhan erläuterte die Struktur der Kommission und erklärte, dass Vertreter der öffentlichen Hand, der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber zusammenkommen, um unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Bedingungen des Landes und der Inflationsraten zu verhandeln. „Wir sind eine Regierung, die Wert auf sozialen Dialog legt“, sagte Işıkhan und betonte, dass die Parteien mit konkreten Forderungen an den Verhandlungstisch kommen müssten.

Işıkhan äußerte sich wie folgt:

„Wir als Regierung legen den Mindestlohn nicht fest. Das ist einer der wichtigsten Punkte, die Sie wissen müssen.

In der Mindestlohn-Festlegungskommission kommen 5 Vertreter der öffentlichen Einrichtungen, 5 Vertreter der Arbeitnehmerseite und 5 Vertreter der Arbeitgeberseite zusammen. Diese treten natürlich in Verhandlungen ein, wobei sie die wirtschaftlichen Bedingungen des Landes, die Inflationsraten und die Lebensbedingungen zu diesem Zeitpunkt berücksichtigen. Wichtig für die Struktur ist auch die Repräsentation. Die Arbeitnehmerseite muss an den Tisch kommen, um ihre Rechte zu schützen. Auch die Arbeitgeberseite wird natürlich die Forderungen der von ihr vertretenen Gruppe auf den Tisch bringen. Wir sind eine Regierung, die am Verhandlungstisch großen Wert auf sozialen Dialog legt. Wir müssen mit den Parteien, mit unseren Stakeholdern an einem Tisch sitzen und die aktuelle Situation, unsere Bedürfnisse und die Zahlen bestimmen können.

Natürlich gab es Erklärungen von Türk-İş und Hak-İş, das hören Sie ja auch. Wir wissen derzeit nicht genau, was die Forderungen der Arbeitnehmerseite sind. Wenn wir fragen, welche Änderungen wir in der Kommission vornehmen sollen, kommen sie uns nicht mit etwas Konkretem entgegen. Deshalb führen wir einen Dialog, um ihre Forderungen und Wünsche verstehen zu können.“