Kritische Prognose zur Zinssenkung: Botschaft, dass der Handel mit Israel wieder aufgenommen werden könnte
Der DEİK-Vorsitzende Nail Olpak wies auf die Auswirkungen hoher Zinssätze auf die Wirtschaft hin und teilte Lösungsvorschläge für Exportwachstum und Finanzierungsprobleme mit. Olpak betonte, dass man „ein Kaninchen aus dem Hut zaubern“ müsse und realistische Exportziele festlegen sollte. Zudem erklärte Olpak, dass der Handel mit Israel wieder aufgenommen werden könnte.
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Der Vorsitzende des Ausschusses für Außenwirtschaftsbeziehungen (DEİK), Nail Olpak, traf sich mit Pressevertretern, um die türkische Wirtschaft und die Exportziele zu bewerten.
Olpak erklärte, dass es nicht möglich sei, einen wirtschaftlichen Optimismus zu erwarten, bevor die Zinssätze nicht auf ein Niveau von 20 Prozent gesunken seien. Er fügte hinzu, dass ein Rückgang der Zinsen auf dieses Niveau in diesem Jahr schwierig erscheine, und betonte, dass neue wirtschaftliche Schritte unternommen werden müssten.
''EXPORTWACHSTUM MÖGLICHERWEISE NICHT REALISTISCH''
Olpak äußerte, dass ein erwartetes Exportwachstum von 10 Prozent nicht realistisch sei und ein jährliches Ziel von 30 Milliarden Dollar unter den aktuellen Bedingungen nicht nachhaltig sei. „Das lässt sich nicht allein durch Diskussionen über die Steigerung des Kilowert-Exports lösen. Wir müssen jetzt ein Kaninchen aus dem Hut zaubern“, sagte er.
''HANDEL MIT ISRAEL KÖNNTE WIEDER AUFGENOMMEN WERDEN''
Bezüglich regionaler Entwicklungen merkte Olpak an, dass die Handelsbeziehungen mit Israel, die aufgrund des Gaza-Konflikts unterbrochen wurden, im Falle eines dauerhaften Friedens wieder aufgenommen werden könnten. Er sagte: „Wir als Geschäftswelt glauben, dass sich die Haltung ändert, wenn der Grund wegfällt. Wenn der Frieden dauerhaft wird, könnte sich der Handelsprozess mit Israel wieder normalisieren.“