Kritische Woche bei der Beamtenbesoldung: Schiedskommission erneut zusammengetreten

Millionen von Beamten und Beamtenpensionären blicken auf die Schiedskommission für öffentliche Bedienstete. Die dritte Sitzung hat begonnen. Eine endgültige Entscheidung wird noch in dieser Woche erwartet.

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Nachdem bei den Verhandlungen zum 8. Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst keine Einigung über die Gehaltserhöhungen erzielt werden konnte, wurde der Prozess an die Schiedskommission für öffentliche Bedienstete verwiesen. Die Kommission, die auf Antrag des Arbeitgebergremiums für den öffentlichen Dienst eingeschaltet wurde, wird noch in dieser Woche die Gehaltserhöhungsraten für die Beamten festlegen.

DRITTE SITZUNG HAT BEGONNEN

Die Kommission trat heute um 10.00 Uhr unter dem Vorsitz des Präsidenten des Rechnungshofs, Metin Yener, zu ihrer dritten Sitzung zusammen. Die gestrige zweite Sitzung dauerte etwa eineinhalb Stunden; in diesem Gespräch erläuterten die Vertreter der Konföderationen ihre Forderungen mit Begründungen, während die Arbeitgeberseite ihre Einwände und Bewertungen vorbrachte.

ENTSCHEIDUNG IST BINDEND

Die aus 11 Mitgliedern bestehende Schiedskommission setzt sich aus Vertretern der öffentlichen Hand, Akademikern und Gewerkschaftsvertretern zusammen. Gemäß dem gesetzlichen Verfahren muss die Kommission ihre Entscheidung innerhalb von spätestens 5 Arbeitstagen bekannt geben. Die getroffene Entscheidung wird den Parteien schriftlich mitgeteilt und hat den Charakter eines endgültigen Urteils.

ANGEBOT DES ARBEITGEBERS

Das am 12. August vom Arbeitgebergremium für den öffentlichen Dienst vorgelegte Angebot wurde von den Beamtengewerkschaften als unzureichend erachtet. Dem Angebot zufolge waren folgende Erhöhungen vorgesehen:

10 % für die erste Jahreshälfte 2026

6 % für die zweite Jahreshälfte 2026

4 % für die erste Jahreshälfte 2027

4 % für die zweite Jahreshälfte 2027.