Künstliche Intelligenz gestaltet die Arbeitswelt neu: 5 Millionen Arbeitsplätze werden verschwinden

Der rasante Aufstieg von Digitalisierung und Automatisierung wird bis zum Jahr 2030 zum Wegfall von 5 Millionen Arbeitsplätzen führen. Während die FOBO (Angst vor Veralterung) zunimmt, ist der Erwerb technologieorientierter Fähigkeiten für Fachkräfte mittlerweile zu einer Notwendigkeit geworden.

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In einer Zeit, in der Technologie und Digitalisierung rasant voranschreiten, wächst bei Angestellten eine zunehmende Sorge: FOBO (Fear of Becoming Obsolete), also die „Angst vor Veralterung“. Technologische Entwicklungen wie künstliche Intelligenz, Automatisierung und digitale Transformation verändern die Arbeitswelt und bedrohen dabei viele Berufsfelder.

Laut dem Bericht „Future of Jobs 2025“ des Weltwirtschaftsforums wird erwartet, dass dieser Wandel bis 2030 insgesamt 19 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen wird. Insbesondere künstliche Intelligenz und Datenverarbeitungstechnologien werden 11 Millionen neue Rollen bieten. Es wird jedoch prognostiziert, dass durch Roboter und Automatisierung 5 Millionen mehr Arbeitsplätze wegfallen werden, als durch sie neu entstehen.

GRUNDLEGENDE FÄHIGKEITEN WERDEN ERNEUERT

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass sich 39 Prozent der aktuellen Fähigkeiten von Arbeitnehmern bis 2030 verändern müssen. Technologische Kompetenzen rücken vor andere Qualifikationen und werden zur kritischsten Anforderung in der Geschäftswelt. Es wird betont, dass Fachkräfte, die sich in den kommenden fünf Jahren nicht an technologieorientierte Fähigkeiten anpassen können, Gefahr laufen, ihre Arbeitsplätze zu verlieren.

NOTWENDIGKEIT DER NEUEN ÄRA: KONTINUIERLICHE BILDUNG UND ANPASSUNG

Experten weisen darauf hin, dass die derzeitige Belegschaft kontinuierliche Weiterbildung benötigt, um sich an neue Technologien anpassen zu können. Fachwissen in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Datenanalyse, Softwareentwicklung und Robotik ist für Fachkräfte mittlerweile keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

Während sich die Geschäftswelt unter dem Einfluss von Digitalisierung und Automatisierung wandelt, müssen sich Arbeitnehmer neu erfinden, um mit diesem Wandel Schritt zu halten. In diesem Prozess wird erwartet, dass sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen verstärkt in Bildungs- und Qualifizierungsprogramme investieren.

DIE LÖSUNG GEGEN FOBO: SICH SELBST ERNEUERN

Experten erklären, dass Einzelpersonen und Unternehmen flexibler und innovativer agieren müssen, um FOBO entgegenzuwirken. Um im Zeitalter der Technologie bestehen zu können, ist der Aufbau einer lernbereiten und entwicklungsfähigen Belegschaft von entscheidender Bedeutung.