Kursverluste an der Teheraner Börse nach iranischem Angriff auf Israel

Aufgrund der von Iran gegen Israel durchgeführten Angriffe kam es an der Teheraner Börse zu Kursverlusten.

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Berichten der iranischen Presse zufolge kam es an der Teheraner Börse nach dem Angriff zu einem starken Kursabfall. Um weitere Verluste zu verhindern, wurde als Vorsichtsmaßnahme ein Handelsstopp-Mechanismus aktiviert.

Der mit der Marktöffnung einsetzende Rückgang führte nach einiger Zeit zu einer roten Kursliste, wobei die Börse einen Wertverlust von etwa 2,3 Prozent verzeichnete.

Andererseits kam es auch an der Goldbörse zu einem Rückgang, bei dem ein Wertverlust von 3 Prozent auftrat.

Der Dollar, der nach dem israelischen Angriff auf das iranische Konsulatsgebäude in der syrischen Hauptstadt Damaskus am 1. April zu steigen begann, bewegte sich letzte Woche um die 58.000 Toman und stieg am Samstag auf bis zu 66.000 Toman.

Nach dem nächtlichen Angriff erreichte ein US-Dollar 67.000 Toman. Im Tagesverlauf sank der Wert des Dollars wieder auf 66.000 iranische Toman.

Da es sich um den ersten Tag des iranischen Angriffs auf Israel handelt, konnte noch keine umfassende wirtschaftliche Reaktion beobachtet werden. Es wird erwartet, dass sich die Auswirkungen des Angriffs auf die Märkte innerhalb einer Woche zeigen werden.

Israel hatte am 1. April einen Luftangriff auf das iranische Konsulatsgebäude in Damaskus verübt. Bei dem Angriff kamen insgesamt 7 Personen ums Leben, darunter zwei Generäle der iranischen Revolutionsgarden.

Iran hatte angekündigt, dass der israelische Angriff auf das Konsulat einem Angriff auf sein Staatsgebiet gleichkomme und dass man Vergeltung üben werde.

Israel hatte seinerseits erklärt, dass es auf die Angriffe Irans reagieren werde.

Iran hatte gestern einen Angriff auf Israel mit Hunderten von Kamikaze-Drohnen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern gestartet und erklärt, dass einige militärische Ziele getroffen worden seien.

Israel hingegen teilte mit, dass die meisten Angriffe durch Luftverteidigungssysteme abgewehrt wurden, jedoch eine Rakete einen Militärstützpunkt im Süden getroffen habe.