Kurzfristige Auslandsverschuldung im November gestiegen

Nach Angaben der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) stieg der Bestand an kurzfristigen Auslandsschulden im November des vergangenen Jahres im Vergleich zum Jahresende 2022 um 15,3 Prozent auf 171,9 Milliarden US-Dollar.

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Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat die Statistiken zur kurzfristigen Auslandsverschuldung für den Zeitraum November 2023 veröffentlicht. Demnach belief sich der Bestand an kurzfristigen Auslandsschulden zum Ende November im Vergleich zum Jahresende 2022 auf 171,9 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 15,3 Prozent entspricht.

In diesem Zeitraum stieg der durch Banken verursachte Bestand an kurzfristigen Auslandsschulden um 8 Prozent auf 67,3 Milliarden US-Dollar, während der Bestand an kurzfristigen Auslandsschulden anderer Sektoren um 7,9 Prozent auf 58,3 Milliarden US-Dollar zunahm.

Die von Banken aus dem Ausland aufgenommenen kurzfristigen Kredite stiegen im Vergleich zum Jahresende 2022 um 24,6 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar. Während die Deviseneinlagenkonten von Gebietsfremden (außer Banken) um 8 Prozent auf 19,9 Milliarden US-Dollar zurückgingen, stiegen die Einlagen von ausländischen Banken um 13,5 Prozent auf 19,1 Milliarden US-Dollar. Die Einlagen von Gebietsfremden in türkischer Lira stiegen gegenüber dem Ende des Vorjahres um 13,9 Prozent auf 15 Milliarden US-Dollar.

Die unter den sonstigen Sektoren geführten Importverbindlichkeiten beliefen sich zum Ende des Jahres 2022 auf 51,7 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 6 Prozent entspricht.

KURZFRISTIGE VERSCHULDUNG DES PRIVATSEKTORS BEI 92,2 MILLIARDEN US-DOLLAR

Die kurzfristige Verschuldung des öffentlichen Sektors, der vollständig aus öffentlichen Banken besteht, stieg gegenüber dem Jahresende 2022 um 15,8 Prozent auf 33,4 Milliarden US-Dollar, während die kurzfristige Auslandsverschuldung des Privatsektors um 5,4 Prozent auf 92,2 Milliarden US-Dollar zunahm.

In diesem Zeitraum stiegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber monetären Institutionen unter der Rubrik private Gläubiger gegenüber dem Jahresende um 27,3 Prozent auf 94,6 Milliarden US-Dollar, während die Verbindlichkeiten gegenüber nicht-monetären Institutionen um 1,9 Prozent auf 75,4 Milliarden US-Dollar stiegen.

Die kurzfristigen Anleiheemissionen, die Ende 2022 bei 676 Millionen US-Dollar lagen, beliefen sich zum Ende November 2023 auf 1 Milliarde 477 Millionen US-Dollar; im gleichen Zeitraum betrugen die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber offiziellen Gläubigern 395 Millionen US-Dollar.

Betrachtet man die Währungszusammensetzung des kurzfristigen Auslandsverschuldungsbestands, so entfielen 50 Prozent auf US-Dollar, 23,5 Prozent auf Euro, 10 Prozent auf türkische Lira und 16,5 Prozent auf andere Währungen.

Im gleichen Zeitraum belief sich der nach Restlaufzeit berechnete Bestand an kurzfristigen Auslandsschulden – unter Verwendung von Daten zu Auslandsschulden mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger, unabhängig von der ursprünglichen Laufzeit – auf 226,3 Milliarden US-Dollar. Ein Teil dieses Bestands in Höhe von 17,5 Milliarden US-Dollar bestand aus Verbindlichkeiten von in der Türkei ansässigen Banken und dem Privatsektor gegenüber ausländischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften.

Bei der Bewertung nach Schuldnern zeigte sich, dass der öffentliche Sektor einen Anteil von 20,2 Prozent, die Zentralbank einen Anteil von 20,4 Prozent und der Privatsektor einen Anteil von 59,4 Prozent am Gesamtbestand hielten.