Lebendvieh- und Schlachtfleischimporte in die Türkei werden günstig an regierungsnahe Unternehmen vergeben
Der CHP-Abgeordnete Özgür Karabat erklärte, dass Mücahid Taylan, Vorstandsmitglied der Fleisch- und Milchbehörde (ESK) und Berater des Landwirtschafts- und Forstministers İbrahim Yumaklı, über sein Unternehmen in Ungarn eine aktive Rolle beim Import von Lebendvieh und Schlachtfleisch spiele.
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Der CHP-Abgeordnete für Istanbul, Özgür Karabat, präzisierte seine Aussagen darüber, dass nach Türkiye importiertes Lebendvieh und Schlachtfleisch günstig an regierungsnahe Unternehmen vergeben werde und mit diesem Handel große Renten erzielt würden.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Kanal erklärte Karabat, dass intensiv Fleisch aus Ungarn, Polen, Frankreich und Italien importiert werde und Mücahid Taylan, Vorstandsmitglied der Fleisch- und Milchbehörde (ESK) sowie Berater des Landwirtschafts- und Forstministers İbrahim Yumaklı, über sein Unternehmen in Ungarn eine aktive Rolle bei diesen Importen spiele.
DAS RENTEN-SYSTEM BEIM FLEISCHIMPORT TEIL-2
— Özgür KARABAT (@OzgurKarabatCHP) 8. November 2023
Ich hatte bereits im Einzelnen dargelegt, dass nach Türkiye importiertes Lebendvieh und Schlachtfleisch günstig an regierungsnahe Unternehmen vergeben wird und mit diesem Handel große Renten erzielt werden.
Dass intensiv Fleisch aus Ungarn, Polen, Frankreich und Italien kommt… pic.twitter.com/XTO9hgKicf
"EIN ABSOLUTER SKANDAL"
Karabat teilte zudem ein Dokument, das belegt, dass Mücahid Taylan einer der drei Gesellschafter der in der ungarischen Hauptstadt Budapest ansässigen Firma Green Farm And Trade Kft. ist. Er äußerte sich dazu wie folgt: "In einem der Länder, aus denen Türkiye am meisten Vieh importiert, besitzt ein öffentlicher Bediensteter, der diese Importe tätigt, ein Unternehmen. Diese Person ist gleichzeitig als Berater für den Landwirtschaftsminister tätig. Egal wie man es betrachtet, wir haben es hier mit einem absoluten Skandal zu tun."
"ALLE MÜSSEN ZURÜCKTRETEN"
Karabat betonte zudem, dass der Landwirtschafts- und Forstminister, der ESK-Vorsitzende sowie die gesamte ESK-Führung zurücktreten und sich vor Gericht verantworten müssten.