Liquiditätsüberschuss am Markt auf das Niveau vor den Maßnahmen der TCMB zurückgekehrt
Der Liquiditätsüberschuss im Bankensystem ist auf 218,4 Milliarden TL gestiegen. Damit ist die Liquidität auf das Niveau zurückgekehrt, das vor den Mindestreserveanpassungen der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) zur Abschöpfung des Überschusses im System herrschte.
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Obwohl nach den Schritten der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) zur Mindestreserve für eine gewisse Zeit ein Liquiditätsdefizit im System verzeichnet wurde, war dieser Zustand nicht von Dauer.
Daten der TCMB zufolge stieg die Nettofinanzierung zum Stichtag 20. Dezember auf 218,4 Milliarden TL.
Mit den Anfang November angekündigten Maßnahmen hatte die TCMB die Mindestreservesätze für währungsgeschützte Einlagen erhöht und eine zusätzliche Mindestreservepflicht in TL für Fremdwährungseinlagen eingeführt. Diese Regelungen traten zum 10. November in Kraft.
Doch bereits am 22. November war die Nettofinanzierung wieder in den negativen Bereich gerutscht, und seit diesem Datum war eine negative Dynamik bei der Nettofinanzierung zu beobachten.
Die Gouverneurin der TCMB, Hafize Gaye Erkan, hatte darauf hingewiesen, dass neben dem Prozess der geldpolitischen Straffung auch der Prozess der quantitativen Straffung voranschreite, und erklärt, dass mit dem jüngsten Schritt zur Mindestreserveanpassung 350 Milliarden TL an Liquidität aus dem Markt abgeschöpft würden. Erkan hatte zudem angegeben, dass die mit diesen Schritten insgesamt aus dem System entzogene Liquidität 1 Billion TL erreicht habe.