Lohngefälle zwischen den Geschlechtern: Männer verdienen erneut mehr
Im Jahr 2022 betrug das durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen 144.390 TL. Dieser Wert lag bei Männern bei 147.446 TL und bei Frauen bei 138.366 TL. Das Türkische Institut für Statistik (TÜİK) hat die Statistiken zur Lohnstruktur für das Jahr 2022 veröffentlicht. Demnach belief sich das durchschnittliche monatliche Einkommen pro Kopf auf 12.450 TL.
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Das TÜİK hat die Statistiken zur Lohnstruktur für das Jahr 2022 veröffentlicht. Demnach belief sich das durchschnittliche monatliche Einkommen pro Kopf auf 12.450 TL. In dieser Studie, die den November 2022 als Referenzmonat heranzog, betrug die monatliche bezahlte Arbeitszeit insgesamt 201,3 Stunden. Bei der Untersuchung der Ergebnisse zeigte sich, dass die monatliche bezahlte Arbeitszeit bei Männern 206,3 Stunden betrug, während sie bei Frauen bei 191,0 Stunden lag.
Der durchschnittliche Bruttostundenlohn belief sich insgesamt auf 55,4 TL. Während angestellte Männer im Jahr 2022 einen durchschnittlichen Bruttostundenlohn von 54,4 TL erhielten, lag dieser bei angestellten Frauen bei durchschnittlich 57,4 TL.
Das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt pro Kopf betrug im Jahr 2022 insgesamt 11.143 TL. Angestellte Männer erhielten ein durchschnittliches monatliches Bruttogehalt von 11.233 TL pro Kopf, während Frauen durchschnittlich 10.961 TL erhielten.
Das durchschnittliche monatliche Einkommen pro Kopf belief sich insgesamt auf 12.450 TL. Für angestellte Männer lag das durchschnittliche monatliche Einkommen pro Kopf bei 12.487 TL, während es für Frauen 12.376 TL betrug.
Das durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen lag bei 144.390 TL
Den Ergebnissen der Lohnstrukturstatistik zufolge betrug das durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen im Jahr 2022 144.390 TL. Dieser Wert lag bei Männern bei 147.446 TL und bei Frauen bei 138.366 TL.
Die höchsten Einkommen erzielten Personen mit Hochschulabschluss
Es wurde beobachtet, dass das Einkommensniveau sowohl bei Männern als auch bei Frauen direkt proportional zum Bildungsstand steigt. Nach Bildungsstand erzielten Personen mit einem Hochschulabschluss das höchste durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen. In dieser Bildungsgruppe lag das durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen bei Männern bei 207.112 TL und bei Frauen bei 171.568 TL.
Während Personen mit Hochschulabschluss das höchste durchschnittliche jährliche Bruttogehalt erzielten, belief sich das Bruttogehalt in dieser Bildungsgruppe bei Männern auf 175.463 TL und bei Frauen auf 145.387 TL.
Das höchste Einkommen wurde im Sektor Finanz- und Versicherungsdienstleistungen erzielt
Bei der Untersuchung der Bruttoeinkommen von Angestellten nach Wirtschaftszweigen wurde das höchste durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen mit 293.511 TL im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verzeichnet. Auf diesen Wirtschaftszweig folgten Information und Kommunikation mit 284.842 TL sowie Kunst, Unterhaltung, Erholung und Sport mit 229.108 TL.
Die niedrigsten durchschnittlichen jährlichen Bruttoeinkommen wurden mit 99.290 TL im Gastgewerbe, 102.109 TL im Immobiliensektor und 104.768 TL im Baugewerbe erzielt.
Nach der Klassifizierung der Wirtschaftszweige lag das durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen von Arbeitnehmerinnen im Bereich Verkehr und Lagerei mit 213.810 TL, in der Energieversorgung (Strom, Gas, Dampf und Klimatisierung) mit 206.633 TL und im Immobiliensektor mit 104.387 TL über dem der männlichen Arbeitnehmer in diesen Sektoren.
Qualifizierte Fachkräfte in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei erzielten das niedrigste Einkommen
Das höchste durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen wurde mit 276.507 TL von Führungskräften erzielt. Auf diese Berufsgruppe folgten akademische Fachkräfte mit 200.195 TL. Das niedrigste durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen wurde mit 94.849 TL in der Gruppe der qualifizierten Fachkräfte in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei verzeichnet.
Das Lohn- bzw. Einkommensgefälle zwischen den Geschlechtern fiel in allen Bildungsgruppen zugunsten der Männer aus
Das Lohn- oder Einkommensgefälle zwischen den Geschlechtern ist definiert als der prozentuale Anteil der Differenz zwischen dem Lohn oder Einkommen von Männern und Frauen im Verhältnis zum Lohn oder Einkommen der Männer. Dieser Indikator wurde in der Lohnstrukturstatistik auf Basis der durchschnittlichen jährlichen Bruttogehälter und der durchschnittlichen jährlichen Bruttoeinkommen berechnet. Zudem kann dieser Indikator auf Basis von Stunden-, Monats- oder Jahresdurchschnittslöhnen oder -einkommen berechnet werden.
Das Lohn- bzw. Einkommensgefälle zwischen den Geschlechtern fiel in allen Bildungsgruppen zugunsten der Männer aus. Bei dem Indikator, der auf dem durchschnittlichen jährlichen Bruttoeinkommen basiert, wurde die höchste Differenz mit 19,6 Prozent bei Abiturienten und die niedrigste mit 14,5 Prozent bei Personen mit Grundschulabschluss oder darunter festgestellt. Bei dem Indikator, der auf dem durchschnittlichen jährlichen Bruttogehalt basiert, lag die höchste Differenz mit 17,1 Prozent bei Hochschulabsolventen und die niedrigste mit 12,4 Prozent ebenfalls bei Personen mit Grundschulabschluss oder darunter.
Das Lohn- bzw. Einkommensgefälle zwischen den Geschlechtern fiel in allen Berufsgruppen zugunsten der Männer aus
Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen jährlichen Bruttoeinkommens wurde das höchste geschlechtsspezifische Gefälle mit 22,8 Prozent bei Handwerksberufen und verwandten Berufen sowie mit 21,4 Prozent bei Technikern, technischen Assistenten und verwandten Berufen festgestellt. Die geringsten Unterschiede traten mit 4,2 Prozent bei Führungskräften und 6,1 Prozent bei Dienstleistungs- und Verkaufsberufen auf.
Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen jährlichen Bruttogehalts wurde das höchste geschlechtsspezifische Gefälle mit 21,1 Prozent bei akademischen Fachkräften und 19,2 Prozent bei Technikern, technischen Assistenten und verwandten Berufen festgestellt. Die geringste Differenz lag bei 4,4 Prozent bei Führungskräften und bei 6,8 Prozent in der Gruppe der Hilfsarbeitskräfte sowie Dienstleistungs- und Verkaufsberufe.