Mahfi Eğilmez erklärt: Zinssenkungen haben der Türkei geschadet
Der Ökonom Mahfi Eğilmez bewertete die Folgen der Zinssenkungen, die die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) im September 2021 eingeleitet hatte. Eğilmez erklärte, dass die Inflation heute deutlich niedriger sein könnte, wenn es 2021 keine Zinssenkungen gegeben hätte.
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Der Ökonom und ehemalige Unterstaatssekretär des Finanzministeriums Dr. Mahfi Eğilmez erörterte in einem Beitrag auf CNBC-e die Zinssenkungen, die die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) im September 2021 vorgenommen hatte.
Eğilmez erinnerte daran, dass die Inflation und die Zinsen zu diesem Zeitpunkt bei etwa 19 Prozent lagen, und betonte, dass die TCMB angesichts des Aufwärtstrends der Inflation die Zinsen hätte erhöhen müssen.
DIE FOLGEN DER ZINSSENKUNG
Eğilmez erklärte, dass die Zentralbank die erwartete Strategie nicht umgesetzt habe, und sagte: „Unsere Inflation läge heute bei etwa 10 Prozent, wenn wir so hätten weitermachen können. Doch die Türkei tat genau das Gegenteil und begann, die Zinsen zu senken.“ Eğilmez führte aus, dass nach dieser Entscheidung die Wechselkurse in die Höhe schossen und die TCMB daraufhin das System der wechselkursgeschützten Einlagen (KKM) einführte, um diese Situation zu korrigieren.
DIE VERLUSTE DAUERN AN
Eğilmez wies darauf hin, dass die TCMB infolge ihrer verfehlten Politik große Verluste erlitten habe und diese Verluste weiterhin anhielten. „Die Zentralbank hat Verluste gemacht und macht weiterhin Verluste. Es gibt immer noch ein sehr großes Defizit“, sagte Eğilmez und betonte, dass diese Situation negative Auswirkungen auf die türkische Wirtschaft habe.