Mahfi Eğilmez fordert von der Zentralbank eine Inflationsprognose zum Jahresende
Der Ökonom Mahfi Eğilmez erklärte, es wäre sinnvoll, wenn die Zentralbank ihre Inflationserwartungen für das Jahresende veröffentlichen würde.
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Der Ökonom Mahfi Eğilmez bewertete in einer Sendung bei CNBC-e die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen.
Eğilmez betonte, dass die Zentralbank nicht nur die Inflationserwartungen für die nächsten 12 Monate, sondern auch für das Jahresende bekannt geben sollte. Er erklärte, dass dieser Schritt für die Wirtschaftsakteure nützlicher wäre.
Bei der Bewertung der Auswirkungen des Waffenstillstands zwischen Israel und dem Iran auf die Märkte merkte Eğilmez an, dass solche Ereignisse in der Vergangenheit zu größeren Schwankungen geführt hätten, der Markt heute jedoch an solche Entwicklungen gewöhnt sei. Er sagte, dass der Anstieg der Ölpreise die Türkei beeinflusse und dies zu einer Erhöhung der Kraftstoffpreise führe.
Eğilmez ging auch auf die Zinspolitik der Zentralbank ein und erklärte, dass die Spannungen im Juni die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung verringert hätten.
Er äußerte, dass die Inflation im Juni bei etwa 2,5 Prozent erwartet werde und es für die Zentralbank in diesem Fall schwierig werden könnte, die Zinsen zu senken.
ANSICHTEN ZUR ZINSPOLITIK DER FED
Eğilmez ging auch auf die wirtschaftliche Lage in den USA ein und sagte, dass ein Anstieg der Kerninflation erwartet werde und daher nicht mit einer Zinssenkung durch die Fed zu rechnen sei. Er erklärte, dass die Wachstumsrate der US-Wirtschaft bei über 2 Prozent liege und die Arbeitslosenquote bei etwa 4 Prozent verharre, weshalb keine Rezessionsgefahr bestehe und somit kein Grund für die Fed vorliege, die Zinsen zu senken.