Marktwert von Starbucks um 12 Milliarden Dollar gesunken
Der Marktwert der Aktien der US-Kaffeehauskette Starbucks ist innerhalb von 20 Tagen um mehr als 12 Milliarden Dollar gefallen.
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Die Aktien des Unternehmens verloren heute gegen 20:00 Uhr türkischer Zeit mehr als 1 Prozent an Wert, da die Verkaufszahlen auf eine deutliche Verlangsamung des kommerziellen Wachstums hindeuten. Damit verzeichnete die Aktie die längste Verlustserie seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 1992, und zwar über einen Zeitraum von 12 Tagen.
110 MILLIARDEN DOLLAR VERLUST
Seit dem 16. November, dem sogenannten „Red Cup Day“, an dem Kunden Aktionsprodukte angeboten werden und an dem in den USA Tausende Mitarbeiter die Arbeit niederlegten, haben die Aktien des Unternehmens mehr als 10 Prozent an Wert verloren. Der Marktwert von Starbucks sank in diesem 20-tägigen Zeitraum um mehr als 12 Milliarden Dollar auf unter 110 Milliarden Dollar.
In den USA waren Mitarbeiter hunderter Starbucks-Filialen am 16. November in den Streik getreten, um bessere Arbeitsbedingungen zu fordern.
BOYKOTT FÜHRTE ZU VERLUSTEN
Unterdessen hatte die Entscheidung von Starbucks, die Gewerkschaft zu verklagen, nachdem diese auf der Social-Media-Plattform X einen Beitrag mit dem Titel „Solidarität mit Palästina!“ veröffentlicht hatte, für Diskussionen gesorgt. Diese Entscheidung des Unternehmens führte in Verbindung mit Aufrufen zu Aktionen auf Social-Media-Plattformen zu einer Reihe von Boykotten.
Unterdessen erklärte Laxman Narasimhan, CEO von Starbucks, in seiner Präsentation auf der Morgan Stanley Global Consumer and Retail Conference, dass die Erholung in China nicht so stark ausgefallen sei wie erwartet.
Analysten wiesen darauf hin, dass das schnelle Wachstum der chinesischen Kaffeekette Luckin Coffee aufgrund der hohen Nachfrage einen Wettbewerbsdruck für Starbucks in China erzeuge. Sie betonten, dass der Erfolg von Luckin und die damit verbundene Konzentration anderer Kaffeeketten auf den chinesischen Markt das US-Unternehmen in eine schwierige Lage bringen werde.