Mehmet Şimşek erörtert wirtschaftliche Entwicklungen mit Investoren in London
Finanzminister Mehmet Şimşek betonte bei seinen Gesprächen mit Investoren in London den wirtschaftlichen Transformationsprozess der Türkei und den Abschluss des Ausstiegs aus dem währungsgeschützten Einlagensystem.
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Finanzminister Mehmet Şimşek traf sich im Rahmen seiner zweitägigen Kontakte in London mit Investoren aus dem Real- und Finanzsektor. Bei diesen Gesprächen wurden das Wirtschaftsprogramm der Türkei und die Vision für den strukturellen Wandel erörtert.
In seinen Erklärungen gegenüber den Investoren betonte Şimşek, dass das umgesetzte Wirtschaftsprogramm seine Widerstandsfähigkeit gegenüber den jüngsten Schocks unter Beweis gestellt habe. Er erklärte, dass sich die Inflation im Abwärtstrend befinde und erwartet werde, dass sie zum Jahresende innerhalb der Prognosespanne der Zentralbank bleibe. Zudem wies er darauf hin, dass das Leistungsbilanzdefizit auf ein nachhaltiges Niveau gesenkt wurde und das Verhältnis der Auslandsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt zurückgegangen sei.
Şimşek betonte, dass die Disziplin bei den öffentlichen Ausgaben aufrechterhalten werde, und erklärte, dass die Einnahmen zwar leicht unter dem im mittelfristigen Programm prognostizierten Ziel liegen könnten, der Desinflationsprozess jedoch anhalte. Er teilte mit, dass der Realsektor seine widerstandsfähige Struktur beibehalte und die sektoralen Entwicklungen genau verfolgt würden.
In seinen Bewertungen gegenüber den Investoren erklärte Şimşek, dass die Anfälligkeiten in der Wirtschaft abgenommen hätten und die makrofinanzielle Stabilität gestärkt worden sei. Er gab an, dass der Ausstiegsprozess aus dem währungsgeschützten Einlagensystem weitgehend abgeschlossen sei und die Reserven ausreichend seien. Er fügte hinzu, dass auch die Volatilität der türkischen Lira deutlich abgenommen habe.
Şimşek betonte, dass die Türkei eine große Volkswirtschaft mit starkem Wachstumspotenzial sei und man mit der hohen Wertschöpfung in der verarbeitenden Industrie vielen Ländern voraus sei. Er erklärte, dass die Türkei mit ihrer hochentwickelten physischen Infrastruktur sowie ihrer jungen und dynamischen Bevölkerung ein attraktives Land für ausländische Direktinvestitionen sei.
Während seiner Kontakte in London traf sich Şimşek auch mit Führungskräften türkischer Unternehmen, die in Großbritannien tätig sind, und erörterte das wirtschaftliche Potenzial sowie die Investitionsmöglichkeiten der Türkei.