Mehmet Şimşek greift bei der zunehmenden 'Dienstwagen-Flut' im öffentlichen Sektor ein! Es beginnt in wenigen Tagen...

Es wird behauptet, dass der Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, Maßnahmen für den Verkauf von Fahrzeugen im öffentlichen Sektor ergriffen hat. Es heißt, dass Şimşek in einer ersten Phase 500 und in einer zweiten Phase 1000 Fahrzeuge zum Verkauf anbieten werde und zudem Beschränkungen für Dienstwagen einführen wolle.

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Es wird behauptet, dass der Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, der seit seinem Amtsantritt häufig Sparmaßnahmen im öffentlichen Sektor betont, als ersten Schritt die Dienstwagen abschaffen wird.

Laut einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye wurde ein Inventar aller bei öffentlichen Einrichtungen registrierten Fahrzeuge erstellt und eine Liste derjenigen Fahrzeuge angefertigt, die veräußert werden sollen.

Auf Anweisung von Şimşek sollen in einer ersten Phase 500 von öffentlichen Einrichtungen genutzte Fahrzeuge zum Verkauf stehen, während für die zweite Phase eine Liste zur Aussonderung von 1000 Fahrzeugen erstellt wurde. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass Quellen aus dem Finanzministerium erklärt hätten, der Verkauf und die Aussonderung von Fahrzeugen im öffentlichen Sektor würden sich nicht auf diese Zahlen beschränken, sondern schrittweise fortgesetzt werden.

STRENGE REGELN WERDEN EINGEFÜHRT

Die durch den Verkauf der Dienstwagen erzielten Einnahmen werden an das Finanzministerium abgeführt. Bei der Anschaffung und Anmietung neuer Fahrzeuge sollen künftig strenge Regeln gelten.

Im Falle eines dringenden Bedarfs können öffentliche Einrichtungen erst dann neue Fahrzeuge kaufen oder mieten, nachdem sie die vorhandenen Fahrzeuge verkauft haben. Mit Ausnahme von Fahrzeugen, die im Sicherheits- und Gesundheitsbereich eingesetzt werden, wird ein Anstieg der Fahrzeuganzahl im öffentlichen Sektor nicht gestattet. Auch die schrittweise Beendigung von Fahrzeugmietverträgen steht auf der Agenda. Es wird diskutiert, bei auslaufenden Mietverträgen keine neuen Verträge mehr abzuschließen.

PERSONAL FÜR DIENSTWAGEN-NUTZUNG WIRD NEU FESTGELEGT

Zudem wurde mitgeteilt, dass die Nutzung von Dienstwagen im öffentlichen Sektor eingeschränkt wird. Das Personal, das Anspruch auf einen Dienstwagen hat, wird neu definiert. In der oberen Bürokratie wird die Dienstwagenregelung für bestimmte Positionen abgeschafft. Eine Liste der direkt einem Amt zugewiesenen Fahrzeuge wird ebenfalls erstellt, um eine neue Planung vorzunehmen.

115 TAUSEND FAHRZEUGE VORHANDEN

Nach Daten des Ministeriums für Schatz und Finanzen befinden sich 115.904 Fahrzeuge im Eigentum der öffentlichen Verwaltungen im Rahmen der Zentralverwaltung. Von diesen Fahrzeugen werden 72.373 im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich, 9.973 im Gesundheitswesen, 8.136 in der Land- und Forstwirtschaft, 7.579 im Bildungswesen, 4.772 im Justizwesen und 13.071 in anderen Verwaltungsdiensten eingesetzt.

STATT DIENSTBUSSE SOLL ES FÜR PERSONAL FAHRKARTEN GEBEN

Unterdessen wird berichtet, dass nicht zwingend erforderliche Dienstbusse für das öffentliche Personal gestrichen werden sollen und stattdessen die Ausgabe von Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr an das Personal geplant ist. Andererseits wird im öffentlichen Sektor eine Planung für Einsparungen in allen Bereichen erstellt, von der Anschaffung von Inventar über Schreibwarenausgaben, Repräsentations-, Zeremonien- und Bewirtungskosten bis hin zu Personalausgaben. Es wurde mitgeteilt, dass die neuen Maßnahmen in wenigen Tagen beginnen werden.