Mehmet Şimşek zur Inflation: „Immer noch hoch, aber...“

Finanzminister Mehmet Şimşek erklärte, die Inflation sei zwar nach wie vor hoch, befinde sich jedoch im Abwärtstrend. Er betonte: „Die Disinflation wird anhalten und ist der Schlüssel für eine weitere Verbesserung der Erwartungen.“

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Finanzminister Mehmet Şimşek hat auf einer Konferenz in Saudi-Arabien, die sich mit den Volkswirtschaften der Schwellenländer befasste, wichtige Erklärungen zur türkischen Wirtschaftspolitik abgegeben.

Wie Reuters berichtet, wies Şimşek darauf hin, dass der Kampf gegen die Inflation und die Wiederherstellung der Haushaltsdisziplin Herausforderungen mit sich bringen, die weitgehend auf lokale Dynamiken zurückzuführen sind.

Minister Şimşek argumentierte, dass die Inflation trotz ihres nach wie vor hohen Niveaus einen Abwärtstrend aufweise und erklärte: „Die Disinflation wird anhalten und ist der Schlüssel für eine weitere Verbesserung der Erwartungen.“

Şimşek wies darauf hin, dass das Leistungsbilanzdefizit im vergangenen Jahr auf etwa 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesenkt wurde und sagte: „In diesem Jahr könnte es sich leicht ausweiten, wird aber auf einem überschaubaren Niveau bleiben.“

Şimşek betonte, dass die Türkei erhebliche Mittel für den Wiederaufbau nach den Erdbeben bereitgestellt habe. Er gab an, dass in den letzten zwei Jahren in diesem Rahmen etwa 74 Milliarden Dollar ausgegeben wurden und fügte hinzu: „Diese Zahl entspricht mehr als 6 Prozent des BIP. Daher lag das Haushaltsdefizit in den letzten Jahren bei etwa 5 Prozent des BIP, was für türkische Verhältnisse relativ hoch ist. In diesem Jahr streben wir an, dies auf etwa 3 Prozent zu senken.“

Minister Şimşek wies zudem darauf hin, dass der starke Dollar und die hohen Renditen langfristiger US-Staatsanleihen weiterhin negative Auswirkungen auf die Schwellenländer hätten.