Mindestlohn bei 17.002 Lira, Hungergrenze auf 29.100 Lira gestiegen!

Laut den Daten des Forschungszentrums der Gewerkschaft der Büroangestellten (BES-AR) zur Hunger- und Armutsgrenze ist die Hungergrenze für eine vierköpfige Familie im November auf 29.100 Lira gestiegen. Damit liegt der Mindestlohn von 17.002 Lira nun 71,15 Prozent unter der Hungergrenze.

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Das Forschungszentrum der Gewerkschaft der Büroangestellten (BES-AR) hat die Daten zur Hunger- und Armutsgrenze für den Monat November veröffentlicht.

Demnach beliefen sich die monatlichen Ausgaben, die für eine gesunde Ernährung einer vierköpfigen Beamtenfamilie erforderlich sind (Hungergrenze), für November 2024 auf 29.100 Lira.

Die Gesamtsumme der Ausgaben für Lebensmittel sowie für Kleidung, Wohnen (Miete, Strom, Wasser, Heizung), Transport, Bildung, Gesundheit und andere notwendige monatliche Ausgaben, kurz gesagt die Armutsgrenze, wurde mit 78.617 Lira verzeichnet. 

LEBENSHALTUNGSKOSTEN EINES LEDIGEN ARBEITNEHMERS LIEGEN BEI 39.341 LIRA

Im BES-AR-Bericht heißt es: "Diesen Ergebnissen zufolge erhält ein Mindestlohnempfänger, der auch im Jahr 2024 17.002 Lira bezieht, ein Gehalt, das 71,15 Prozent unter der Hungergrenze von 29.100 Lira liegt, und kann damit gerade so seinen Hunger stillen."

In der Erklärung wurde betont: "Als Gewerkschaft der Büroangestellten wiederholen wir beharrlich unsere Forderung nach einem menschenwürdigen Lohn für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst, Mindestlohnempfänger und Rentner." Zur Erhöhung des Mindestlohns wurde Folgendes festgehalten:

"In einer Zeit, in der der Haushalt der Regierung für das Jahr 2025 diskutiert wird, ist die Tatsache, dass bei den Lohnerhöhungen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst und beim Mindestlohn voraussichtliche Preissteigerungen berücksichtigt werden sollen – mit anderen Worten, dass Erhöhungen nicht auf Basis der tatsächlichen Inflation, sondern auf Basis der von der Regierung prognostizierten Inflation vorgenommen werden sollen –, eine Ankündigung, dass die Sparpolitik, die vor allem uns Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Rentner und Mindestlohnempfänger verarmen lässt, mit voller Geschwindigkeit fortgesetzt wird."