Minister Bolat: 'Wir werden Opportunisten keinen Spielraum lassen'
Handelsminister Ömer Bolat erklärte, dass nach der Festlegung der Mindestlohnerhöhung für das Jahr 2026 strenge Kontrollen gegen willkürliche Preiserhöhungen fortgesetzt werden und Opportunisten nicht geduldet würden. Er betonte, dass in vielen Sektoren, insbesondere im Automobil- und Immobiliensektor, gegen manipulative Praktiken vorgegangen werde.
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Handelsminister Ömer Bolat äußerte sich zu den laufenden Arbeiten seines Ministeriums und erläuterte die Maßnahmen, die gegen opportunistische Versuche auf den Märkten nach der Bekanntgabe der Mindestlohnerhöhung für 2026 ergriffen wurden. Bolat erklärte, dass man das Ziel verfolge, die Preisstabilität sowohl durch regulatorische Anpassungen als auch durch Kontrollen vor Ort zu wahren.
EINGREIFEN GEGEN MANIPULATIONEN IM AUTOMOBIL- UND IMMOBILIENSEKTOR
Bolat betonte, dass das Ministerium neue sektorspezifische Vorschriften umgesetzt habe und die Kontrollen erheblich verschärft worden seien. Er argumentierte, dass manipulative Aktivitäten, die insbesondere im Automobil- und Immobiliensektor beobachtet wurden, unterbunden worden seien und Praktiken, die das Marktgleichgewicht stören, nicht zugelassen würden.
GENAUE ÜBERWACHUNG VON WUCHERPREISEN, HORTUNG UND IRREFÜHRENDER WERBUNG
Bolat unterstrich, dass umfassende Maßnahmen gegen Preisauszeichnungspraktiken, überhöhte Preiserhöhungen, Hortung und irreführende Werbung für Verbraucher ergriffen wurden, und teilte mit, dass auch die Wettbewerbsbehörde intensiv arbeite. In diesem Zusammenhang teilte Bolat folgende Informationen mit:
"Die Wettbewerbsbehörde hat ebenfalls intensiv gearbeitet und in den von ihr untersuchten Fällen innerhalb von 11 Monaten Strafmaßnahmen in Höhe von 12,5 Milliarden Lira gegen 211 Unternehmen verhängt. Die Verbraucherschlichtungsstellen haben in diesem Jahr 818.000 Anträge erhalten und davon 775.000 entschieden. Der Entscheidungsprozess wurde auf bis zu 3 Monate verkürzt, während er zuvor bis zu 6 Monate dauern konnte. Auf diese Weise wurden Streitigkeiten im Wert von 11 Milliarden Lira beigelegt, was sehr wichtig war."
"WER DEN MINDESTLOHN ALS VORWAND FÜR PREISERHÖHUNGEN NUTZT..."
Bolat wies darauf hin, dass einige Unternehmen nach der Bekanntgabe des neuen Mindestlohns diesen als Begründung für Preiserhöhungen nutzen könnten, und erinnerte daran, dass der besagte Lohn erst im Jahr 2026 in Kraft treten werde. Er betonte, dass man an diesem Punkt eine entschlossene Haltung einnehmen werde, und äußerte sich wie folgt:
"Aus diesem Grund werden wir denjenigen, die den Mindestlohn als Vorwand nutzen, um die Preise in die Höhe zu treiben, oder den 'Schlauen' bzw. Opportunisten, die versuchen, die Preise im gleichen Maße wie die Mindestlohnerhöhung anzuheben, keinen Spielraum lassen. Wir führen vor Ort intensive Kontrollen durch; wir haben das ganze Jahr über kontrolliert. Die Kontrollen des Handelsministeriums gegen Versuche von Wucherpreisen werden in allen 81 Provinzen fortgesetzt. Unsere Regierung ist rund um die Uhr im Einsatz, um die Kaufkraft unserer Verbraucher vor Ort zu schützen sowie deren Wohlstand und Frieden zu sichern."