Minister Özhaseki: Mit dem 'Gebäudeidentitätssystem' werden wir das Durchtrennen von Stützpfeilern und illegale Aufstockungen verhindern
Der Immobilienexperte Mustafa Hakan Özelmacıklı äußerte sich zum Gebäudeidentitätssystem: „Bei 144.000 Gebäuden wurde das ‚Gebäudeidentitätssystem‘ bereits eingeführt. Es ist sehr wichtig, dass in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchgeführt werden, um unerwünschte Eingriffe in die Gebäudesubstanz wie das Durchtrennen von Stützpfeilern oder illegale Aufstockungen zu verhindern. In diesem Rahmen werden auch die Gebäude regelmäßig gewartet.“
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Der Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Mehmet Özhaseki, gab bekannt, dass sie das „Gebäudeidentitätssystem“ eingeführt haben, um die Kontrolle über Bauwerke zu gewährleisten. Mit dem „Gebäudeidentitätssystem“ sollen Vorkommnisse wie das Durchtrennen von Stützpfeilern und illegale Aufstockungen verhindert werden. Mustafa Hakan Özelmacıklı, Generaldirektor von Altın Emlak, der sich zu diesem Thema äußerte, sagte: „Das Gebäudeidentitätssystem ist ein Software-Automatisierungssystem, das in geografische Informationssysteme integriert ist und die Überwachung von Gebäuden in der Türkei durch QR-Codes und RFID-Technologie (Chips) sowie den Online-Austausch technischer Daten mit den Nutzern ermöglicht. Die Anwendung des Gebäudeidentitätssystems (BKS), die entwickelt wurde, damit sowohl Gebäudeeigentümer als auch in späteren Phasen öffentliche Bedienstete durch vom Ministerium in verschiedenen Modulen erteilte Berechtigungen auf die technischen und allgemeinen Daten jedes in unserem Land baulich überwacht fertiggestellten Gebäudes zugreifen können, beginnt und verbreitet sich zunehmend. Bei 144.000 Gebäuden wurde das ‚Gebäudeidentitätssystem‘ bereits eingeführt. Es ist sehr wichtig, dass in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchgeführt werden, um unerwünschte Eingriffe in die Gebäudesubstanz wie das Durchtrennen von Stützpfeilern oder illegale Aufstockungen zu verhindern. In diesem Rahmen werden auch die Gebäude regelmäßig gewartet.“
„ERSTELLT EIN DIGITALES IDENTITÄTSDOKUMENT“
Özelmacıklı erklärte, dass für Gebäude, deren Prüfverfahren abgeschlossen sind, ein Identitätsdokument angebracht wird: „Die für Gebäude erstellten digitalen Identitätsdokumente werden am Gebäude montiert. Bürger können durch das Scannen der QR-Codes mit ihren Telefonen allgemeine Informationen über das jeweilige Gebäude erhalten. Gebäudebewohner können über E-Devlet auf detailliertere Informationen zugreifen. Dank des Gebäudeidentitätszertifikats ist es das Ziel, einen Datenbestand der Bauwerke zu schaffen und die Daten gleichzeitig zu einer Quelle zu machen, auf die jeder Bürger zugreifen kann. Mit dem System sollen statische Unregelmäßigkeiten verhindert werden; technische Daten wie Gebäudepläne, allgemeine Gebäudedaten sowie lebenswichtige Informationen, wie etwa Daten zu den im Gebäude wohnenden Bürgern, werden schnell abrufbar sein. Von der Erteilung der Baugenehmigung bis zum Erhalt der Nutzungsgenehmigung werden auch Informationen über die im Bau verwendeten Materialien zugänglich sein.“
„AUCH LIZENZIERTE IMMOBILIENUNTERNEHMEN SOLLTEN AUF DIE DATEN ZUGREIFEN KÖNNEN“
Özelmacıklı betonte zudem, dass sie als lizenzierte Immobilienunternehmen ebenfalls auf Daten wie das Gebäudealter und den Grundriss zugreifen möchten: „Das Gebäudeidentitätssystem arbeitet integriert mit sieben verschiedenen Systemen, darunter E-Devlet, das Bauüberwachungssystem (YDS), das elektronische Betonüberwachungssystem (EBİS), das Informationssystem für Bauunternehmer (YAMBİS), das räumliche adressbasierte Registrierungssystem (MAKS), das Grundbuch- und Katasterinformationssystem (TAKBİS) sowie das System für Bevölkerung und Staatsangehörigkeit (NVİ). Wir als fast 55.000 Immobilienunternehmen, die vom Handelsministerium eine Lizenz erhalten haben, möchten ebenfalls Zugang zu diesen Daten erhalten.“