Minister Şimşek: Leistungsbilanzdefizit wird zum Jahresende sinken

Finanzminister Mehmet Şimşek erklärte, dass das Leistungsbilanzdefizit zum Jahresende sinken werde, und merkte an, dass sie einen Anstieg bei den internationalen Direktinvestitionen erwarten.

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Finanzminister Mehmet Şimşek erklärte, dass das jährliche Leistungsbilanzdefizit aufgrund des durch die Feiertage gestiegenen Außenhandelsdefizits im April leicht auf 31,5 Milliarden Dollar angestiegen sei, und fügte hinzu: "Wir gehen davon aus, dass sich das Leistungsbilanzdefizit im Rest des Jahres im Bereich von 24 bis 27 Milliarden Dollar bewegen wird und zum Jahresende deutlich unter der Prognose des mittelfristigen Programms (OVP) von 34,7 Milliarden Dollar liegen wird."

FEIERTAGSEFFEKT BEIM AUSSENHANDELSDEFIZIT

In einer Bewertung der Zahlungsbilanz für den Monat April über seinen Social-Media-Account sagte Şimşek: "Aufgrund des durch die Feiertage gestiegenen Außenhandelsdefizits ist das jährliche Leistungsbilanzdefizit im April leicht auf 31,5 Milliarden Dollar gestiegen."

Der Finanzminister betonte, dass es in den ersten vier Monaten des letzten Jahres einen Nettoabfluss von 1,5 Milliarden Dollar bei Portfolioinvestitionen gab, während im gleichen Zeitraum dieses Jahres ein Nettozufluss von 5,8 Milliarden Dollar zu verzeichnen war, und hielt Folgendes fest:

"Aufgrund des durch die Feiertage gestiegenen Außenhandelsdefizits ist das jährliche Leistungsbilanzdefizit im April leicht auf 31,5 Milliarden Dollar gestiegen. Der positive Trend bei den externen Finanzierungszuflüssen hat sich fortgesetzt. 

In den ersten vier Monaten des letzten Jahres gab es einen Nettoabfluss von 1,5 Milliarden Dollar bei Portfolioinvestitionen, während im gleichen Zeitraum dieses Jahres ein Nettozufluss von 5,8 Milliarden Dollar zu verzeichnen war. 

Die Refinanzierungsquoten für Auslandsschulden, einschließlich mittel- bis langfristiger Anleihen, stiegen im gleichen Zeitraum für den Bankensektor von 90 Prozent auf 158 Prozent und für den Nicht-Banken-Privatsektor von 72 Prozent auf 116 Prozent. Mit den Schritten, die wir im Rahmen unseres Programms unternehmen, erwarten wir auch einen Anstieg bei den internationalen Direktinvestitionen. 

Wir gehen davon aus, dass sich das Leistungsbilanzdefizit im Rest des Jahres im Bereich von 24 bis 27 Milliarden Dollar bewegen wird und zum Jahresende deutlich unter der OVP-Prognose von 34,7 Milliarden Dollar liegen wird."