Minister Şimşek zur Mietvertragsregelung: „Unsere Absicht ist die Abwicklung über E-Devlet“
Finanzminister Mehmet Şimşek äußerte sich in einer Sendung zur türkischen Wirtschaft. Şimşek kündigte eine Überprüfung der Ausgaben, Neuerungen bei POS-Geräten sowie Bewertungen zu Steuererhöhungen an. Zudem sprach er über die angestrebten Änderungen bei Mietverträgen.
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Finanzminister Mehmet Şimşek äußerte sich zur türkischen Wirtschaft. Er sprach über die angestrebten Änderungen und betonte, dass wichtige Entscheidungen zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft umgesetzt werden sollen.
Die wichtigsten Punkte aus Şimşeks Aussagen gegenüber CNN TÜRK:
„Wir werden die Ausgaben überprüfen. Wir werden sie in produktivere und effizientere Bereiche lenken. Wir werden die Schattenwirtschaft bekämpfen. Wir führen sehr ernsthafte Regulierungen durch. Das wird punktgenau sein.
Durch die Bekämpfung der Schattenwirtschaft werden wir das Haushaltsdefizit nachhaltiger unter Kontrolle bringen. Schattenwirtschaft bedeutet, anderen ihre Rechte vorzuenthalten.
„ES WIRD UNS BENACHRICHTIGEN“
Vor den Wahlen gab es gezielt verbreitete Spekulationen. Ab Juni werden POS-Geräte der neuen Generation eingeführt. Nehmen wir zum Beispiel ein sehr belebtes Restaurant in irgendeiner Stadt. Den ganzen Tag über wurden Quittungen mit 1 Prozent Mehrwertsteuer für Brot oder Wasser ausgestellt. Dieses Gerät wird uns benachrichtigen.
MIETVERTRÄGE
Unsere Absicht ist es, alle Mietverträge künftig über E-Devlet abzuwickeln. In den letzten zwei Monaten haben wir mehr als 420.000 Türen aufgesucht. Wir haben die uns vorliegenden Informationen mit der tatsächlichen Situation abgeglichen. Ende dieses Monats müssen die Mietsteuererklärungen eingereicht werden.
Leider gibt es vor den Wahlen Bestrebungen einiger Kreise, insbesondere für die Zeit nach der Wahl Unsicherheit und Misstrauen zu schüren. Das hat ein Ausmaß angenommen, das sehr übertrieben ist. Wir werden nichts tun, was wir in unserem mittelfristigen Programm für die Zeit nach der Wahl nicht vorgesehen haben.
Unsere Haltung zu Steuern ist klar. Wir werden die Körperschaftssteuer nicht erhöhen. Wir werden die Einkommensteuer nicht erhöhen. Wir werden die allgemeinen Mehrwertsteuersätze nicht erhöhen. Dass wir Ausnahmen oder ermäßigte Sätze überprüfen werden, hatten wir bereits angekündigt. Eine zusätzliche Steuer für Kraftfahrzeuge steht nicht auf unserer Agenda.“