Ministerium ergreift Maßnahmen bei Dividendeneinkünften!
Es wurden 1725 Personen identifiziert, die ihre aus börsennotierten Unternehmen erzielten Dividendeneinkünfte nicht deklariert haben; Einkünfte in Höhe von 3,6 Milliarden Lira wurden nicht versteuert.
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Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat über die Steuerbehörde (GİB) eine umfassende Prüfung der aus börsennotierten Unternehmen erzielten Dividenden durchgeführt. In dieser Untersuchung, die die Jahre 2022, 2023 und 2024 abdeckt, wurden die von börsennotierten Unternehmen an ihre Aktionäre ausgeschütteten Dividenden detailliert analysiert.
Im Rahmen der Arbeiten wurden zunächst die Bruttodividendenbeträge unter Berücksichtigung der Einkommensteuerabzüge ermittelt. Gemäß dem Einkommensteuergesetz ist die Hälfte der von natürlichen Personen erzielten Dividenden steuerfrei; daher wurde geprüft, ob die nach Anwendung dieser Befreiung verbleibenden Einkünfte die jährlichen Deklarationsgrenzen überschreiten.
Als Ergebnis dieser Prüfung stellte sich heraus, dass 1725 Personen ihre Dividendeneinkünfte, die über der Deklarationsgrenze lagen, nicht gemeldet hatten, wodurch Steuern in Höhe von etwa 200 Millionen Lira nicht gezahlt wurden. Diese Personen, die Einkünfte über der Deklarationsgrenze erzielt haben, wurden den zuständigen Finanzämtern gemeldet.
Der Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, erklärte, dass die GİB unter Nutzung technologischer Möglichkeiten ihre Arbeit an Steuerpflichtigen, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht nachkommen, fortsetzen werde. Şimşek äußerte sich wie folgt: "Mit solchen Prüfungen zielen wir darauf ab, sowohl das Niveau der freiwilligen Einhaltung zu erhöhen als auch sicherzustellen, dass das Steuersystem gerechter, transparenter und nachhaltiger wird."