Ministerium verhängt Geldstrafen gegen Immobilienmakler nach 6,2-Erdbeben in Istanbul

Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2, das sich am 23. April im Marmarameer ereignete, wurden gegen 108 Immobilienunternehmen, die unrechtmäßige Preiserhöhungen vorgenommen hatten, Geldstrafen in Höhe von insgesamt 27 Millionen Lira verhängt.

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Nach dem Erdbeben, das sich am 23. April in Istanbul ereignete, wurden Strafmaßnahmen gegen Unternehmen eingeleitet, die bei Immobilienpreisen für Kauf und Miete opportunistisches Verhalten zeigten. Handelsminister Ömer Bolat gab bekannt, dass infolge der in diesem Prozess durchgeführten Kontrollen gegen Immobilienmakler, die Preiserhöhungen vorgenommen hatten, Geldstrafen in Höhe von insgesamt 27 Millionen Lira verhängt wurden.

Minister Bolat beantwortete Fragen von Abgeordneten zu den Preiserhöhungen nach dem Erdbeben und erklärte, dass die täglichen Kontrollen gegen überhöhte Preiserhöhungen und Hortungspraktiken fortgesetzt würden. Bolat gab an, dass bisher 164.000 Unternehmen und 1,3 Millionen Produkte überprüft wurden. Die bei diesen Kontrollen festgestellten Verstöße würden vom Ausschuss für die Bewertung unlauterer Preise behandelt, wobei für das Jahr 2025 Verwaltungsgeldstrafen zwischen 143.930 TL und 1.439.300 TL verhängt werden könnten.

Bolat erklärte, dass zur Vermeidung von Nachteilen für Bürger im Immobiliensektor nach dem Erdbeben die notwendigen Verwaltungssanktionen gegen alle natürlichen und juristischen Personen angewandt wurden, die anhand von Daten aus Anzeigenplattformen Preiserhöhungen vorgenommen hatten, und gab bekannt, dass gegen 108 Immobilienunternehmen Strafen verhängt wurden. Das Ministerium wird seine Kontrollen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Institutionen fortsetzen, um sicherzustellen, dass der Markt fair und wettbewerbsorientiert funktioniert.