Große Geldstrafe des Ministeriums für Mode-Giganten! Rabatte entsprechen nicht der Wahrheit
Das Handelsministerium hat gegen führende Bekleidungsmarken wie Beymen, Ramsey, Sarar und Vakko wegen "nicht der Wahrheit entsprechender Rabatte" Geldstrafen in Höhe von insgesamt 4,8 Millionen TL verhängt. Der Werberat entschied, dass Aussagen wie "bis zu 80 Prozent" in den betreffenden Kampagnen irreführend für die Verbraucher seien.
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Der dem Handelsministerium unterstellte Werberat hat die Richtigkeit von Rabattaktionen sowohl in physischen Geschäften als auch in Online-Verkaufskanälen überprüft. Als Ergebnis der Bewertungen wurden gegen führende Textilmarken der Türkei wegen irreführender Rabattpraktiken Geldstrafen verhängt.
"RABATTAUSSAGEN SIND TÄUSCHEND"
Laut einem Bericht von Barış Şimşek in der Zeitung Takvim; wurde bei den vom Rat durchgeführten Prüfungen festgestellt, dass Aussagen wie "bis zu 80 Prozent", die von vielen Bekleidungsunternehmen in ihren Kampagnen verwendet werden, nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen.
Die Untersuchungen brachten zudem ans Licht, dass bei Produkten, die angeblich reduziert waren, im Vergleich zu den Preisen der letzten 30 Tage tatsächlich gar keine Preisnachlässe gewährt wurden.
BESTÄNDE UNZUREICHEND, WAHRNEHMUNG IRREFÜHREND
Darüber hinaus wurde im Bericht festgehalten, dass die Lagerbestände der landesweit beworbenen Produkte äußerst begrenzt waren, obwohl der Öffentlichkeit der Eindruck vermittelt wurde, die Produkte seien in großer Zahl verfügbar. Die Information, dass von einigen Produkten lediglich 11 Stück vorrätig waren, erregte ebenfalls Aufmerksamkeit.
BEKANNTE MARKEN AUF DER LISTE
Zu den Marken, gegen die aufgrund der nicht der Wahrheit entsprechenden Rabattaktionen Strafmaßnahmen verhängt wurden, zählen bekannte Unternehmen wie Beymen, Vakko, Cacharel, Sarar, Boyner, Network, Ramsey und D'S Damat.