Mit dem neuen Jahr wurde das QR-Code-System für Nummernschilder eingeführt
Seit dem 1. Januar 2024 ist in der Türkei die QR-Code-Pflicht für Nummernschilder in Kraft getreten. Ab diesem Datum werden alle neu ausgestellten Kfz-Kennzeichen mit einem QR-Code versehen. Die Strafe für die Verwendung gefälschter Nummernschilder wurde auf 32.170 TL festgelegt; zudem kann wegen Urkundenfälschung eine Freiheitsstrafe von zwei bis fünf Jahren verhängt werden.
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Zusätzlich zu den bestehenden Merkmalen auf Fahrzeugkennzeichen wurde mit Jahresbeginn die Einführung eines QR-Codes zwischen dem Provinzcode und der Buchstabengruppe gestartet. Bei Erstzulassungen, Kennzeichenänderungen oder dem Austausch von Kennzeichen werden die Schilder mit QR-Code gedruckt und den Antragstellern gegen Gebühr ausgehändigt.
Laut einem Bericht von Hürriyet soll damit gegen Hersteller von sogenannten APP-Kennzeichen vorgegangen werden, die in Hinterhofwerkstätten produziert werden und gefälschte offizielle Siegel tragen. Durch das Drucken gefälschter Kennzeichen wird häufig auf illegale Methoden wie Diebstahl oder Betrug bei Fahrzeugverkäufen zurückgegriffen. Zudem geraten die rechtmäßigen Besitzer der Kennzeichen durch die gefälschten Schilder unter Verdacht und müssen oft jahrelange Rechtsstreitigkeiten führen.
Da Fahrzeuge mit APP-Kennzeichen keine offiziellen Schilder tragen, besteht die Gefahr, dass sie aus dem Verkehr gezogen werden. Nutzer von APP-Kennzeichen sollten daher so schnell wie möglich auf die staatlich zugelassenen Standardkennzeichen umsteigen.
STRAFE FÜR GEFÄLSCHTE KENNZEICHEN
Die Strafe für die Verwendung eines gefälschten Kennzeichens beträgt 32.170 Lira; zudem droht wegen Urkundenfälschung eine Freiheitsstrafe von zwei bis fünf Jahren.
WELCHE KENNZEICHEN WERDEN GEÄNDERT?
Bei Erstzulassungen, Verlust des Kennzeichens, beschädigten Kennzeichen oder Kennzeichen, die die Prüfung nicht bestehen, werden diese erneuert und als QR-Code-Kennzeichen an die Besitzer ausgehändigt.
Bereits verwendete Kennzeichen bleiben unverändert und können weiterhin genutzt werden.
Ein 15x15 mm großer QR-Code sowie eine 12-stellige Seriennummer werden horizontal zwischen dem Provinzcode und der Buchstabengruppe eingeprägt. Polizeibeamte und Angehörige der Gendarmerie können den QR-Code auf dem Kennzeichen scannen und so schnell auf die erforderlichen Informationen zugreifen.