Moody's aktualisiert Kreditwürdigkeit Großbritanniens
Moody's hat die Kreditwürdigkeit Großbritanniens mit "Aa3" bestätigt und den Ausblick von "negativ" auf "stabil" angehoben.
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In einer Mitteilung der Ratingagentur wurde bekannt gegeben, dass der Ausblick für die Kreditwürdigkeit Großbritanniens revidiert wurde. Es wurde festgehalten, dass das langfristige Kreditrating für in- und ausländische Währungen mit "Aa3" bestätigt und der Ausblick von "negativ" auf "stabil" geändert wurde.
MITTELFRISTIGER FINANZPLAN ERWARTET
Die Entscheidung spiegele die Ansicht von Moody's wider, dass die politische Vorhersehbarkeit im Land nach der erhöhten Volatilität bei der Haushaltsplanung im vergangenen Jahr wiederhergestellt sei, hieß es in der Erklärung. Zudem werde erwartet, dass die britische Regierung weiterhin einen mittelfristigen Finanzplan im Rahmen ihrer fiskalischen Regeln und unter der unabhängigen Aufsicht des Office for Budget Responsibility (OBR) verfolge.
TROTZ WIRTSCHAFTLICHER WIDRIGKEITEN AN REZESSION VORBEIGEKOMMEN
Unterdessen hat auch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die langfristigen und kurzfristigen Kreditratings Großbritanniens für Fremd- und Lokalwährungen mit "AA/A-1+" sowie den Ausblick mit "stabil" bestätigt. In der Erklärung von S&P wurde darauf hingewiesen, dass die britische Wirtschaft bisher trotz verschiedener Widrigkeiten wie hoher Inflation, einer raschen Straffung der Geldpolitik und restriktiver Kreditbedingungen einer Rezession entgangen sei.
In der Mitteilung wurde zudem vermerkt, dass der stabile Ausblick sowohl die widerstandsfähige Wirtschaftsleistung Großbritanniens trotz der verschiedenen Herausforderungen als auch die Erwartung widerspiegele, dass die Haushaltsdefizite in den kommenden zwei bis drei Jahren stetig sinken werden.