Moody's senkt Kreditwürdigkeit Israels

Die internationale Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Israels von "A2" auf "Baa1" herabgestuft und den Ausblick weiterhin auf negativ belassen. In einer Mitteilung von Moody's wurde die Revision des israelischen Kreditratings bekannt gegeben.

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In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass das Kreditrating Israels für Fremd- und Lokalwährungen von "A2" auf "Baa1" gesenkt wurde und der Ausblick weiterhin negativ bleibt.

In der Stellungnahme der Ratingagentur wurde festgehalten, dass der Hauptgrund für die Herabstufung die erhebliche Verschärfung der geopolitischen Risiken sei, die ein sehr hohes Niveau erreicht hätten und sowohl kurz- als auch langfristig schwerwiegende negative Folgen für die Kreditwürdigkeit Israels hätten.

In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands im Gazastreifen abgenommen habe, wurde zudem zum Ausdruck gebracht, dass die innenpolitischen Risiken zusammen mit den geopolitischen Risiken zugenommen hätten.

In der Mitteilung wurde berichtet, dass die israelische Wirtschaft aufgrund des militärischen Konflikts langfristig voraussichtlich dauerhafter geschwächt sein werde als zuvor angenommen.

Es wurde erklärt, dass aufgrund der steigenden Sicherheitsrisiken – anders als bei früheren Konflikten – nicht mehr mit einer schnellen und starken wirtschaftlichen Erholung zu rechnen sei. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass eine verzögerte und langsamere wirtschaftliche Erholung die öffentlichen Finanzen des Landes nachhaltiger beeinträchtigen werde.

In der Erklärung wurde betont, dass der weiterhin negative Ausblick die Einschätzung von Moody's widerspiegele, dass die Abwärtsrisiken bestehen bleiben.

Moody's hatte im Oktober 2023 das Kreditrating Israels, das damals bei "A1" lag, wegen einer möglichen Herabstufung unter Beobachtung gestellt.

Im Februar hatte Moody's das Kreditrating des Landes bereits von "A1" auf "A2" gesenkt und den Ausblick auf "negativ" revidiert.