MSCI nimmt neuen Bewertungsprozess für türkische Aktien auf die Agenda

MSCI hat angekündigt, dass das Unternehmen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Investierbarkeit an den türkischen Kapitalmärkten von Fall zu Fall prüfen wird und bei Bedarf Änderungen an den Streubesitzanteilen bestimmter Aktien vornehmen könnte.

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Der internationale Indexanbieter MSCI hat erklärt, dass bei Zweifeln an der Investierbarkeit von türkischen Kapitalmarktinstrumenten die betroffenen Vermögenswerte jeweils einzeln überprüft werden. In der Mitteilung des Unternehmens wurde darauf hingewiesen, dass bei Bedarf Aktualisierungen der Streubesitzanteile bestimmter Wertpapiere vorgenommen werden könnten.

Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass einige Anteilseigner, einschließlich der Anteile bestimmter Fonds, als nicht zum Streubesitz gehörende Gruppe für die entsprechenden Wertpapiere neu klassifiziert werden könnten. In diesem Zusammenhang betonte MSCI, dass die Kunden vor der Umsetzung etwaiger Änderungen informiert werden.

MSCI erinnerte zudem daran, dass das Unternehmen, wie bereits angekündigt, Aktualisierungen zum Überprüfungsprozess der Märkte in Indonesien und der Türkei vor der Indexüberprüfung im November 2026 veröffentlichen werde.

Warnungen bezüglich des türkischen Marktes waren bereits in der Vergangenheit aufgekommen. Die Organisation hatte angekündigt, dass sie einen neuen Konsultationsprozess für den MSCI Türkei-Index und die darin enthaltenen Aktien einleiten könnte, falls bis zur MSCI-Indexüberprüfung im November 2026 keine ausreichenden, greifbaren und verlässlichen Fortschritte auf dem türkischen Markt erzielt werden.