Nach Steuerprüfung: 18.000 Unternehmen wechseln von Verlust zu Gewinn

Nach dem vom Steuerprüfungsrat initiierten Programm zur Überwachung von Steuererklärungen stieg die Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage von 18.000 Unternehmen um 32 Milliarden Lira. Finanzminister Mehmet Şimşek betonte die Bedeutung des freiwilligen Compliance-Prozesses.

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Das Finanzministerium gab bekannt, dass der Steuerprüfungsrat (VDK) durch sein Programm zur Überwachung von Steuererklärungen die Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage von 18.000 Steuerpflichtigen erhöht hat. Das im April gestartete Programm zielt darauf ab, vor der Einreichungsfrist mit den Steuerpflichtigen in Kontakt zu treten und sie über ihre Risikosituation zu informieren.

Im Rahmen des Programms wurden 500.000 Steuerpflichtige überprüft, von denen 40.000 als risikobehaftet eingestuft wurden. Diese Steuerpflichtigen wurden zu einem freiwilligen Compliance-Prozess eingeladen, was dazu führte, dass 18.000 Steuerpflichtige ihre Bemessungsgrundlage um 32 Milliarden Lira erhöhten. Zudem meldeten 1.046 Steuerpflichtige, die in den Jahren 2023 und 2024 Verluste angegeben hatten, diesmal einen Gewinn von 2,36 Milliarden Lira.

Einige Steuerpflichtige reichten vor der Prüfung aus eigenem Antrieb korrigierte Steuererklärungen ein, erhöhten ihre Bemessungsgrundlage um 502 Millionen Lira und strichen Verluste in Höhe von 234 Millionen Lira aus ihren Erklärungen. In diesem Prozess korrigierte die Hälfte der Steuerpflichtigen ihre Bemessungsgrundlagen, und einige fielen aus dem Risikobereich heraus.

Finanzminister Mehmet Şimşek betonte die Bedeutung des freiwilligen Compliance-Mechanismus und erklärte: "Wir setzen neue Analysetechniken und Vor-Ort-Prüfungen ein, um risikobehaftete Steuerpflichtige zu identifizieren. Wir laden unsere Steuerpflichtigen, die keine Steuerprüfungen und strafrechtlichen Sanktionen riskieren möchten, zum freiwilligen Compliance-Prozess ein." Şimşek wies darauf hin, dass diese Arbeit den Steuerpflichtigen eine wichtige Gelegenheit vor einer offiziellen Prüfung biete.

Während das Programm zur Überwachung von Steuererklärungen eine Erfolgsquote von 70 Prozent aufweise, wurde mitgeteilt, dass für Steuerpflichtige, die keine Kooperationsbereitschaft zeigen, Prüfungsverfahren eingeleitet werden.