Nachrichten aus regierungsnahen Kreisen: GSS-Schulden sollen durch Sammelgesetz gestundet werden
Es wird behauptet, dass die Schulden der Allgemeinen Krankenversicherung (GSS), von der in der Türkei mehr als 9 Millionen Menschen betroffen sind, gestundet werden sollen.
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Um sicherzustellen, dass Bürger ohne anderweitige Absicherung Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen können, wurde zum 1. Januar 2012 anstelle der „Grünen Karte“ das System der Allgemeinen Krankenversicherung (GSS) eingeführt.
Während in der Türkei mehr als 9 Millionen Menschen unter die GSS fallen, sind die Bürger verpflichtet, 3 Prozent des Mindestlohns als Beitrag zu zahlen.
Dieser Betrag, der für das Jahr 2024 auf 600 Lira festgelegt wurde, kann von denjenigen, die ihre Zahlungsunfähigkeit erklären, durch einen Einkommenstest umgangen werden, um so ohne Beitragszahlung Gesundheitsleistungen zu erhalten.
SGK HAT MIT DEM VERSAND VON SMS BEGONNEN
In den letzten Tagen hatte die Sozialversicherungsanstalt (SGK) damit begonnen, denjenigen, die keinen Einkommenstest durchgeführt haben und in Zahlungsrückstand geraten sind, Zahlungsaufforderungen zuzustellen.
Wie die für ihre Nähe zur Regierung bekannte Zeitung Türkiye berichtet, steht eine Stundung der GSS-Schulden zur Debatte. Es wurde darauf hingewiesen, dass in Kürze ein Sammelgesetz in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingebracht werden soll, das einige vom Verfassungsgericht (AYM) aufgehobene Regelungen zur Organisationsstruktur des Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherheit enthält und in dem auch Bestimmungen zu GSS-Schulden enthalten sein könnten.
Quellen aus der AKP merkten an, dass die GSS-Schulden durch die geplante Regelung gestundet werden könnten. Eine zweite Option wäre eine erneute Fristverlängerung für die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen für Personen mit GSS-Beitragsrückständen durch einen Präsidialerlass.