Nebenkosten in Istanbul brennen: Die teuersten und günstigsten Bezirke stehen fest
Während die Nebenkosten in einigen Regionen Istanbuls das Budget stark belasten, bewegen sie sich in anderen Gebieten auf einem vernünftigeren Niveau. In Bezirken wie Beşiktaş, Beykoz und Sarıyer sind die Nebenkosten hoch, während sie in Gebieten wie Adalar und Çatalca niedriger ausfallen.
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Der Verband der professionellen Immobilienverwalter (PTYD) hat eine Untersuchung durchgeführt, die mehr als 21.000 Wohnanlagen, Apartmenthäuser und Residenzen in ganz Istanbul umfasst. Dieser Studie zufolge werden die höchsten Nebenkosten in Bezirken wie Beşiktaş, Beykoz und Sarıyer gezahlt. Während die durchschnittlichen Nebenkosten in Beşiktaş bei 13.134 Lira liegen, wurden sie in Beykoz auf 11.340 Lira und in Sarıyer auf 11.214 Lira beziffert. Zeytinburnu und Şişli gehören ebenfalls zu den Bezirken mit hohen Nebenkosten.
Auf der anderen Seite werden die niedrigsten Nebenkosten in Adalar mit 645 Lira gezahlt. Auch in Bezirken wie Çatalca, Fatih, Arnavutköy und Silivri sind die Nebenkosten auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. PTYD-Präsident Ozan Özen erklärte, dass die Immobilienwerte und die Vielfalt der Dienstleistungen in den zentralen Bezirken die Nebenkosten in die Höhe treiben, weshalb viele Menschen in Gebiete mit niedrigeren Nebenkosten umziehen. Es wurde angegeben, dass im Jahr 2025 mehr als 117.000 Wohnungen aus diesem Grund gewechselt wurden.
Özen argumentierte, dass die Nebenkosten je nach Architektur des Gebäudes, sozialen Einrichtungen und der Größe der Gemeinschaftsflächen variieren und dass willkürliche Erhöhungen durch eine neue gesetzliche Regelung und verstärkte Kontrollen verhindert werden könnten.
Der auf Wohnungseigentumsrecht spezialisierte Anwalt Şeref Kısacık wies darauf hin, dass sich die Nebenkosten aus Posten wie Aufzugs- und Dachwartung sowie dem Betrieb sozialer Einrichtungen zusammensetzen. Kısacık erinnerte daran, dass die Nebenkosten in der Generalversammlung festgelegt werden und dass gegen diese Beschlüsse innerhalb eines Monats Klage eingereicht werden kann, und betonte, dass Verwaltungspläne spezifisch für die jeweilige Wohnanlage erstellt werden sollten.