Neue Ära bei Strom und Erdgas: Rechnungen werden nach Städten und Monaten festgelegt
Energieminister Alparslan Bayraktar kündigte eine neue Ära bei den Strom- und Erdgasrechnungen an. Bayraktar erklärte, dass das gestaffelte Tarifsystem aktualisiert werde und man zu einer Abrechnungsmethode übergehe, die sich nach dem Klima der Städte und den jeweiligen Monaten richte.
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Der Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Alparslan Bayraktar, machte auf CNN Türk aufsehenerregende Aussagen zu Strom- und Erdgasrechnungen.
Bayraktar kündigte an, dass ab 2026 das gestaffelte Abrechnungssystem für Strom und Erdgas erneuert und die bestehenden Verbrauchsgrenzen neu festgelegt werden.
Auf die Frage „Wird es Preiserhöhungen bei Strom und Erdgas geben?“ antwortete Bayraktar und betonte, dass bei der Preisgestaltung die für 2026 prognostizierten Inflationsraten berücksichtigt würden.
STROM-MODELL FÜR ERDGAS
In der neuen Ära wird bei Erdgas, ähnlich wie beim Strom, ein verbrauchsorientiertes Rechnungsmodell eingeführt. Bayraktar erklärte, dass es bei den Rechnungen Unterschiede je nach Stadt und Monat geben werde und dass in diesem Prozess auch klimatische Bedingungen sowie regionale Nutzungsgewohnheiten berücksichtigt würden. Mit diesem System wird ein gerechteres Abrechnungsmodell angestrebt.
NEUE GRENZEN WERDEN FESTGELEGT
Bayraktar erinnerte daran, dass im Jahr 2024 1,2 Millionen Haushalte mit einem Jahresverbrauch von über 5.000 Kilowattstunden von der staatlichen Unterstützung ausgeschlossen wurden, und sagte, dass bis Ende Oktober dieses Jahres eine neue Verbrauchsgrenze bekannt gegeben werde.
Mit der neuen Regelung wurde erklärt, dass Abonnenten mit hohem Strom- und Erdgasverbrauch aus dem Unterstützungsbereich herausfallen und diese Haushalte daher nach höheren Tarifen abgerechnet werden.
WAS BEDEUTET GESTAFFELTER TARIF?
Das gestaffelte Tarifsystem sieht die Anwendung unterschiedlicher Preise je nach Verbrauchsmenge vor. In der 2024 in Kraft getretenen Anwendung profitieren Haushalte mit einem Verbrauch von über 5.000 Kilowattstunden nicht von Subventionen. Nutzer in dieser Gruppe sehen sich ähnlich wie Industriebetriebe mit höheren Rechnungen konfrontiert.
Experten zufolge fördert dieses Modell zwar das Energiesparen, kann jedoch für Familien mit hohem Verbrauch erhebliche zusätzliche Kosten verursachen.