Neue Ära beim Rentner-Feiertagsbonus: Bedürftige sollen Vorrang erhalten
Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten hat der Verzicht auf eine Erhöhung der Feiertagsboni für Rentner, um die Haushaltslast zu verringern, zu Diskussionen geführt. Für die kommenden Jahre wird daran gearbeitet, die Boni nur noch an Rentner mit geringem Einkommen auszuzahlen.
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Die Rentner-Boni, die seit 2018 zu den Festen Ramadan- und Opferfest ausgezahlt werden, werden auch in diesem Jahr ohne jegliche Erhöhung auf die Konten überwiesen.
Während lange Zeit erwartet wurde, dass die Boni auf ein Niveau von 5.000 TL angehoben werden, wurde berichtet, dass die Wirtschaftsverwaltung den Vorschlag zur Erhöhung mit der Begründung abgelehnt hat, dass dies eine zusätzliche finanzielle Belastung für den Haushalt darstellen würde. Somit werden Rentner auch im Jahr 2026 zu beiden Feiertagen weiterhin einen Gesamtbonus von 8.000 TL erhalten.
Dass die erwartete Erhöhung ausblieb, hat bei Millionen von Rentnern zu Enttäuschung geführt. Nach vorliegenden Informationen konzentriert sich das zunehmend diskutierte neue Modell darauf, den Feiertagsbonus für Rentner nicht mehr an alle gleichmäßig auszuzahlen, sondern nur noch denjenigen zukommen zu lassen, die tatsächlich bedürftig sind.
DIE EYT-SAKKGASSE
Die Tatsache, dass die Zahl der Rentner durch die EYT-Regelung (Frühverrentung) zuletzt die Marke von 17 Millionen überschritten hat, führt dazu, dass selbst eine kleine Erhöhung den Haushalt mit Milliarden von Lira zusätzlich belastet. Aus diesem Grund liegen in der Regierung verschiedene Optionen für die Verteilung der Rentner-Boni auf dem Tisch.
In den Diskussionen, die aus den Parteikreisen nach außen dringen, wird betont, dass es nicht fair sei, wenn einige Rentner, die hohe Pensionen beziehen – wie etwa ehemalige Abgeordnete oder Inhaber großer Unternehmen –, denselben Bonus erhalten wie Bürger, die mit einer niedrigen Rente auskommen müssen. Quellen aus der AKP fordern, dass die Boni in den kommenden Jahren nach Einkommensniveau festgelegt werden und die Haushaltsmittel verstärkt den Bedürftigen an der Basis zugutekommen sollen.
Demnach wird die Ansicht vertreten, dass die derzeitige Praxis den Grundsatz der „Chancengleichheit“ verletze und dem Verständnis eines Sozialstaates widerspreche. In dem neuen System, dessen Details noch nicht feststehen, an dem aber gearbeitet wird, steht für die kommenden Jahre zur Debatte, den Feiertagsbonus nur noch an Geringverdiener auszuzahlen.