Neue Ära beim Gold: Goldpreis steigt nach US-Daten
Die Schwäche des Dollars und der Rückgang der Anleiherenditen haben den Goldpreis gestützt. Nach den US-Daten war ein starker Anstieg beim Goldpreis pro Unze und beim Grammpreis zu verzeichnen.
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Auf dem Goldmarkt hat sich die Aufwärtsbewegung durch die aus den USA eingegangenen Wirtschaftsdaten und die globale Abwertung des Dollars beschleunigt. Der Spot-Goldpreis pro Unze, der in den letzten Tagen die niedrigsten Stände seit einem Monat getestet hatte, stieg nach den Daten zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe um 2,42 Prozent auf 4.493 Dollar.
Die Schwäche des Dollars gegenüber anderen Währungen machte das in Dollar gehandelte Edelmetall für Anleger attraktiver. Auf dem Binnenmarkt stieg der Grammpreis für Gold um 2,46 Prozent auf 6.978 TL.
Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft. Da die zuvor veröffentlichten ADP-Daten zur Beschäftigung im Privatsektor für August auf einen moderaten Anstieg hindeuteten, verstärkten sich die Spekulationen, dass die offiziellen Beschäftigungszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben könnten.
Es wird darauf hingewiesen, dass schwache Beschäftigungsdaten die Erwartungen hinsichtlich der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) im September beeinflussen könnten. Gold, das keine Zinserträge abwirft, findet insbesondere in Phasen, in denen die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen sinkt, mehr Unterstützung.
Vor der Fed-Sitzung am 15. und 16. September erschweren gemischte Signale zu wirtschaftlicher Aktivität, Beschäftigung und Preissteigerungen den Entscheidungsprozess. Es wird zudem davon ausgegangen, dass globale geopolitische Risiken die Nachfrage nach dem „sicheren Hafen“ Gold weiterhin hoch halten.